zur Navigation springen

Gadebusch-Rehnaer Zeitung

27. September 2016 | 07:18 Uhr

Gadebusch : Ein Herbstmarkt zum Mitmachen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Festumzug bot zahlreiche Bilder aus der Landwirtschaft. Mathias Schumann bester Kartoffelschäler

„Wochenend und Sonnenschein“ - die Liedzeilen der Leierkastenspieler brachten es beim Herbstmarkt auf den Punkt. Obendrauf servierten die Gadebuscher sich und ihren Gästen ein abwechslungsreiches Markttreiben mit ländlichen Wettstreitangeboten wie Kartoffelschälen und Melken.

Nicole Köttgen und Sohn Kevin ließen sich das Kartoffelschälen nicht entgehen. „Mal sehen, was der Sohn so kann“, sagt Nicole Köttgen und greift zum Kartoffelmesser. „Nach einer Minute werden die geschälten Kartoffeln gewogen“, sagt Giesela Dammann und gibt am Stand die Bedingungen vor. Kurz darauf kommen die Knollen auf die Wage: „Beide liegen mit 300 Gramm gleichauf“, sagt die Standbetreuerin. Ob das gute Ergebnis für Kevin Auswirkungen auf die Kooperation in der heimischen Küche haben könnte, dementierte dieser mit einem Lachen: „Kartoffelschälen – nö“. Bester im Wettbewerb wurde Mathias Schumann. Er legte nach 60 Sekunden 600 Gramm geschälte Kartoffeln auf die Wage. Unterhaltung und gutes Programm war angesagt bei der dritten gemeinsamen Auflage des Herbstmarktes. Organisiert von der Museumsanlage und der Kirchgemeinde Gadebusch. Jörg Haase von der Agrar AG freute sich, dass der Festumzug reichlich Besucher mit auf den Festplatz am Museum und die insgesamt drei anliegenden Märkte zwischen Schloss und Burgsee zog. „60 Mitwirkende brachten 26 Bilder auf die Straße“, so Haase. Zum ältesten Fahrzeug gehörte ein Bungartz T5 von 1957 von Arthur Demuth. Ein sehenswerter Umzug, der die Verbundenheit Gadebuschs mit der Landwirtschaft deutlich herausstellte. Rund um die Museumsanlage gab es Kulinarisches vom Lande - Gebackenes, Gegrilltes, frisches Brot, Obst und Zuckerwatte für die Leckermäuler. Ein Gottesdienst unterm Blätterdach der Bäume, tierische Begegnungen im Streichelzoo und musikalische Darbietungen der Jagdhornbläser Rieps-Rehna rundeten das Programm ab. Bis über die Mittagsstunden war das Festgelände bestens besucht. Zum Nachmittag wählten weniger Menschen das traumhafte Ambiente am Burgsee. Unzufrieden dürfe man nicht sein, sagt Mitorganisator Uwe Tews. „Ich denke, dass dieser Markt Entwicklungsmöglichkeiten bietet.“ Im kommenden Jahr wollen die Gadebuscher weitere Gäste aus dem Umland in die Münzstadt an der Radegast locken.  

zur Startseite

von
erstellt am 19.Sep.2016 | 18:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen