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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

29. Juli 2016 | 23:42 Uhr

Kinderbetreuung : Die „Kleinen Strolche“ brauchen Platz

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Kita in Vietlübbe ist voll belegt / Gemeinde prüft Anbau

Bei den „Kleinen Strolchen“ in Vietlübbe ist es an diesem Morgen etwas eng. Die Logopädin ist zu Besuch und dann müssen sich Krippen- und Kindergartenkinder einen Raum teilen. Das Problem: Die Kita ist mit 24 Kindern voll belegt. Mehr geht nicht. Zehn gehen in die Krippe, 14 in den Kindergarten. Betreut werden sie von drei Erzieherinnen. Eine vierte wird dringend gesucht.

Doch für die nächsten zwei Jahre gibt es schon wieder Anmeldungen. „Wir sind bis 2017 ausgebucht“, sagt Manuela Peters, Leiterin der ASB-Einrichtung.

In der Gemeinde wird deshalb überlegt, ob die Kita einen dritten Raum bekommen soll. Der werde dringend gebraucht, sagt Manuela Peters.

Es ist auch im Alltag zu eng für die Kinder. Für sie stehen zwei Gruppenräume zur Verfügung. Kommen Logopädin oder die Frühförderung ins Haus, teilen sich Krippe und Kita einen Raum. Um gemischte Gruppen zu bilden, fehlt der Raum ebenfalls.

Das weiß auch Bürgermeisterin Sabine Schirrmeister. Sie versucht, eine Lösung zu finden. „Wir müssen in der Gemeinde darüber reden.“ Denn Haus und Grundstück gehören der Kommune. Nur sie kann entscheiden, ob und wenn ja wie groß angebaut wird.

Derzeit geht es darum, die Möglichkeiten auszuloten, sagt die Bürgermeisterin. Sollte gebaut werden, müssten dann auch Fördermittel eingeworden werden. Das kann dauern.

Doch eines eint Kita-Leiterin und Bürgermeisterin: Beide wollen die Kinder in der Gemeinde halten.

Mit dem Anbau könnten bei den Kleinen Strolchen zukünftig 27 Kinder betreut werden. Das würde wahrscheinlich erst einmal reichen. So genau kann das aber niemand sagen. Denn die Bürgermeisterin erinnert sich auch noch an die Zeit, als es Probleme gab, weil zu wenige Kinder die Einrichtung besuchten.

Erzieher und Eltern haben schon einmal ihre Bereitschaft angemeldet, in Eigenleistung die Baupläne zu unterstützen. „Wir würden malern oder den Boden verlegen“, sagt Manuela Peters. Sie hofft nun, dass „alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, um neue Plätze zu schaffen.

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erstellt am 06.Feb.2016 | 00:07 Uhr

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