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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

29. März 2017 | 01:37 Uhr

Erst Gadebusch, nun Salem : Der Traum vom Haus am See

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher Gastwirt Thomas Dilewsky eröffnet sein zweites Restaurant am Salemer See. Schwedenkönig bleibt Muttergeschäft

Gadebusch/Salem Ein Haus am See – kaum Schöneres gibt es für zahlreiche Menschen. Der Gadebuscher Gastwirt Thomas Dilewski  erfüllt sich nun diesen Jugendtraum und das nicht nur für sich allein. Der Geschäftsführer des Schwedenkönigs in Gadebusch    bereitet   im Nachbarkreis  an der Uferpromenade des Salemer Sees die Eröffnung seines zweiten Restaurants vor: „Das Thomas.“

Keine Selbstverständlichkeit in heutiger Zeit, aber  für Salems Bürgermeister ist das Engagement des Gadebuschers eine  Situation, von der beide profitieren: „2013 stellten wir unser Gemeindehaus fertig. Es ist ein Ort der Kommunikation, ein Treffpunkt für Menschen, die etwas bewegen“, sagt  Herbert Schmidt.   Die Gastronomie sorge für weiteren  Zulauf.

Gelegen im Naturpark  Lauenburgische Seen sehen er und Dilewski das Engagement als  Verknüpfung touristischer Möglichkeiten östlich und westlich des  der Regionen verbindenden Schaalsees.  „Unser Campingplatz fasst 2500 Gäste, Tagesausflügler und  Feriengäste, die Zimmer buchen,  folgen“, so Schmidt.  Obendrauf gibt es den Blick auf den See.  „Ich denke, das lässt sich mit Gadebusch gut verknüpfen. Zumindest die ersten Buchungen spiegeln das wider“, meint Dilewski. Der Schwedenkönig in Gadebusch bleibe natürlich das Muttergeschäft. „Aber hier in Salem werden Erinnerungen aus der  Anfangszeit als Koch wach“, erzählt er.

Nach der Ausbildung  im Fachbereich Hotel, Gaststättenwesen und Koch in den Gadebuscher  Weinstuben folgte 1990 der Start als Jungkoch in einem Salemer  Restaurant.  Ab 1998 folgte die Neuausrichtung und  ab 2001 der Start in die Selbstständigkeit. „2004 übernahm ich den Schwedenkönig in Gadebusch“, so Dilewsky. 

Gut 13 Jahre später werkeln er und  Handwerker der  Region  am neuen Restaurant. „Neueröffnung ist am 1. April, verrät der 47-jährige Gastwirt.  Von 10 bis  17 Uhr  wolle man den ersten Einblick ermöglichen.

Für einen   termingerechten Start  werden die  neue Küche,  Kühlzelle  und  Wirtschaftsräume neu  eingerichtet.  Das Team der Mölliner Tischlerei  Pieper wird dafür das Mobiliar herrichten.   Eine Menge an Arbeit, aber von Stress  ist keine Spur. Wie auch,  meint der Gadebuscher. „Hier kann man sich fallen lassen. Ich wollte schon immer auch am Wasser arbeiten“, sagt Dilewsky. Letztlich sei es das Engagement der ganzen Familie, die solch einen Schritt möglich macht.

  Damit die  80 Sitzplätze auf der Terrasse, 120 im Saal, 35 im Restaurant, Gesellschaften im Kaminzimmer   und die Ferienzimmer bestens bewirtet werden können,  braucht es ausreichend Personal. „Wir gehen von vier bis sieben  Beschäftigten ganzjährig aus“, so der Geschäftsführer. Bis alles läuft, sind   noch reichlich Überstunden notwendig.

Bürgermeister Herbert Schmidt verfolgt  um  und im  Gemeindehaus das rege Treiben. Das natürlich mir Freude. „Für uns schließt sich mit der Eröffnung ein Kreis“, sagt er.  Für den Gadebuscher Thomas Dilewsky keine Selbstverständlichkeit: „Hier geht es mit der Gemeinde Hand in Hand. So etwas wünscht man sich  auch  anderenorts.“

 Volker Bohlmann

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erstellt am 21.Mär.2017 | 04:45 Uhr

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