zur Navigation springen

Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. Januar 2017 | 08:58 Uhr

Nahbus Nordwestmecklenburg GmbH : Betrunkener Busfahrer vor Kündigung

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Polizei erwischte 54-Jährigen mit 1,1 Promille am Lenkrad seines Linienbusses

Immer wieder erreichen uns Polizeimeldungen, in denen von betrunkenen Kraftfahrzeugführern berichtet wird. Jetzt hat die Polizei einen Busfahrer erwischt, der unter dem Einfluss von Alkohol unterwegs war.

Am Montagnachmittag erhielt die Polizei in Grevesmühlen den Hinweis eines Fahrgastes über einen Linienbus, der sich teils „schlangenlinienartig“ von Rehna nach Grevesmühlen fortbewegen und dessen Fahrer nach Alkohol riechen würde. In der Ortslage Grevesmühlen konnten die eingesetzten Beamten den Bus schließlich anhalten und eine Verkehrskontrolle durchführen. Dabei stellten sie bei dem Fahrer einen Atemalkoholwert von über 1,1 Promille fest. Es folgte eine Blutprobenentnahme und die Beschlagnahme seines Führerscheins.

Doch für den 54-Jährigen dürfte es noch um Einiges dicker kommen. Denn Trunkenheit am Steuer ist beileibe kein Kavaliersdelikt, und schon gar nicht für einen Berufskraftfahrer. Die Nahbus Nordwestmecklenburg GmbH als Arbeitgeber prüft nach Aussage von Jörg Lettau arbeitsrechtliche Konsequenzen. Danach werde man weitersehen. „Ich gehe davon aus, dass es insbesondere unseren Mitarbeitern im Fahrbetrieb bewusst ist – darüber werden sie im Übrigen auch belehrt – strikt 0,0 Promille einzuhalten“, sagt der Nahbus-Geschäftsführer auf Anfrage der SVZ. Im Fahrdienst werde man diesen Mann definitiv nicht mehr einsetzen. Einen alternativen Arbeitsplatz habe man im Unternehmen auch nicht zur Verfügung.

Einzig mögliche arbeitsrechtliche Konsequenz dürfte demnach die Kündigung des Arbeitsverhältnisses sein. Jörg Lettau: „Grundsätzlich ist es so, dass wir solche Mitarbeiter nicht gebrauchen können.“

zur Startseite

von
erstellt am 15.Nov.2016 | 20:55 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen