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Lokales

22. Dezember 2014 | 17:57 Uhr

Hansa-Trainer Peter Vollmann fürchtet Übermotivation : Ein kühler Kopf wird gefragt sein

vom

Noch zwei Tage bis zum Knaller zwischen dem Ersten Eintracht Braunschweig und dem Zweiten FC Hansa Rostock. Das Stadion ist seit Wochen ausverkauft. 23 500 Zuschauer werden die Arena in einen Hexenkessel verwandeln.

Rostock | Noch zwei Tage bis zum Drittliga-Knaller zwischen dem Ersten Eintracht Braunschweig und dem Zweiten FC Hansa Rostock. Das Stadion an der Hamburger Straße ist seit Wochen ausverkauft. 23 500 Zuschauer, davon 2215 aus Rostock, werden die Arena in einen Hexenkessel verwandeln. "Über die Motivation bei solch einem Duell braucht man nicht zu sprechen. Jeder, der nicht motiviert ist, braucht am Sonnabend erst gar nicht in den Bus zu steigen. Das Wichtigste wird aber sein, dass wir in der Menge einen kühlen Kopf bewahren. Die Spieler müssen vordenken, was passieren könnte, und nicht nachdenken. Denn dann ist es meistens schon zu spät", fordert Hansa-Trainer Peter Vollmann.

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Der 53-Jährige hat ein bisschen Bammel, dass seiner Truppe aufgrund von Übermotivation ein paar dumme Aktionen unterlaufen könnten, die sie ins Hintertreffen bringen. "Dann gibt es schnell mal eine unnötige gelbe Karte...", erklärt der Coach: "Die Balance in unserem Spiel muss einfach stimmen. Wahrscheinlich läuft es auf ein Duell Elf gegen 20 000 hinaus. Darauf müssen wir uns einstellen."

Der Rostocker Kapitän Sebastian Pelzer, der den Braunschweiger Karim Bellarabi (mit 14 Assists bester Vorlagen-geber der Liga, wechselt im Sommer zum Erstligisten Bayer Leverkusen) beim 2:1 in der Hinrunde sicher im Griff hatte, ist vor der erwarteten hitzigen Atmosphäre, die die Rostocker im Eintracht-Stadion erwarten wird, nicht bange: "Wir müssen uns auf das Einfache konzentrieren und keine Überdinge versuchen."

"Pelle" selbst lebt auf dem Rasen von Leidenschaft, Einsatzstärke und harten Zweikämpfen. Sein Spiel wird er aber wegen 20 000 gegnerischen Fans nicht ändern. Vielmehr hat er vollstes Vertrauen in den Unparteiischen. "Jeder versucht, sein Ding zu machen, und ich denke, das wird der Schiedsrichter auch tun. Die lassen sich nicht beeinflussen", sagt der 30-Jährige.

Im Gegensatz zum eher lahmen Spitzenduell gegen den Dritten Offenbach (0:0) erwartet Pelzer am Sonntag etwas mehr Aufregung auf dem Rasen. "Das wird eine völlig andere Partie. Keine von beiden Mannschaften stellt sich hinten rein. Vielleicht erleben wir sogar einen offenen Schlagabtausch", wagt der gebürtige Pfälzer einen Blick voraus.

Rang eins hat er mit dem Team noch nicht aus den Augen verloren. Drei Punkte beträgt der aktuelle Rückstand auf Liga-Krösus Braunschweig. Mit einem Sieg am Sonntag könnte der FCH also aufschließen. "Wir streben immer nach dem Bestmöglichen. Und vor uns ist nur noch ein Platz", erklärt Sebastian Pelzer.

Hansa intern

  • Hahnel pausiert: Keeper Jörg Hahnel hat sich eine kleine Verhärtung im Oberschenkel zugezogen und konnte daher gestern nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Er soll aber heute (13.15 Uhr) wieder einsteigen. Sein Einsatz im Top-Spiel in Braunschweig ist aber nicht gefährdet. Schlussmann Nummer drei Andreas Kerner legte aufgrund vonAugenproblemen wegen seiner Haftschalen eine Pause ein.

  • Vollmann rechnet mit Schyrba: Rechtsverteidiger Peter Schyrba (Schlag auf den Fuß) wird auch heute noch nicht trainieren. „Er soll den Fuß zwei Tage ruhig halten. Das ist das Beste“, erklärte Trainer Peter Vollmann, der aber trotzdem damit rechnet, dass der 30-Jährige am Wochenende zur Verfügung steht.

  • Pünktliche Abfahrt: Die Fanbetreuung des Vereins weist alle Benutzer des Fanzuges darauf hin, dass dieser am Sonntag die Bahnhöfe Rostock (6.55 Uhr), Bützow (7.19 Uhr) und Schwerin (8 Uhr) pünktlich verlassen muss, damit er nicht hinter die nachfolgenden Züge zurückfällt und diesen immer Vorfahrt gewähren muss. Dann wäre eine rechtzeitige Ankunft in Braunschweig nämlich nicht mehr gewährleistet.
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von
erstellt am 17.Mrz.2011 | 07:26 Uhr

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