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Bützower Zeitung

10. Dezember 2016 | 19:34 Uhr

Schwaan : Stätte der Begegnung kommt an

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Verein Bürger für Schwaan zieht nach zwei Monaten ein positives Fazit / Gestern Abend festlicher Empfang

Mit Polizeihauptmeister Frank Boddien geht es am kommenden Dienstag bei Dunkelheit durch Schwaan. Anschließend gibt der Polizist Tipps, wie sich Bürger vor Gewalt in der Dunkelheit schützen kann. „Demokratie leben“ ist eine Veranstaltungsreihe in der Schwaaner Begegnungsstätte in der Mühlenstraße. Die findet mehr und mehr Zulauf.

Diana Möller aus dem benachbarten Ziesendorf schaute gestern Nachmittag beim „Tag der offenen Tür“ in der Begegnungsstätte ein. Sie hatte im Vorbeifahren schon gesehen, dass sich dort im ehemaligen Sparkassengebäude etwas tut. „Da wollte ich einfach mal schauen, was hier geboten wird und wie ich das vielleicht selbst nutzen kann“, sagt Möller. Die Ziesendorferin ist Gesundheits- und Stoffwechselberaterin und bietet auch Fachvorträgen an.

Eine von mehreren Möglichkeiten, die der Verein Bürger für Schwaan mit der Begegnungsstätte ins Auge gefasst hat. „Wir sind sehr froh darüber, dass die Angebote angenommen werden“, sagt Ralf-Michael Wiedig, 2. Vorsitzender des Vereins. Der Zuspruch bei den Schwaanern sei da. Die mit der Kreisvolkshochschule aufgebaute Kooperation funktioniere. Erste Kurse finden statt. Doch auch der Verein selbst biete Kurse an. Einen für Hobbymaler gibt es zum Beispiel mit Michael Vogt. Der gebürtige Schwaaner war nicht nur beruflich als Maler unterwegs, sondern hat die Kunstmalerei auch zum Hobby. „Hier finden wir sehr gute Bedingungen. Das hat uns immer in Schwaan gefehlt“, sagt Vogt. Er ist nicht nur als Kursleiter in der Begegnungsstätte aktiv, sondern kümmert sich auch zu den Öffnungszeiten um die Besucher. „Michael Vogt ist als Mitarbeiter beim Verein angestellt“, erklärt Wiedig.

Er habe sich seinerzeit auch an der Leitbilddiskussion in Schwaan beteiligt, erzählt Michael Vogt. Aus dieser Diskussion ist der Verein hervorgegangen. Zudem wurden Projekte entwickelt, die in Schwaan umgesetzt werden sollten. Und dazu gehörte unter anderem auch so eine Begegnungsstätte, sagt Ralf-Michael Wiedig.

Mittlerweile sei der Verein auch einen Schritt weiter, um die Begegnungsstätte barrierefrei zu gestalten. Eine Variante mit einer Rollstuhlauffahrt über den Hof musste während der Bauarbeiten verworfen werden. Deshalb hatte der Verein kürzlich einen Antrag auf einen einmaligen finanziellen Zuschuss für einen Hublift an die Stadtvertretung gestellt. Der wurde zunächst mehrheitlich abgelehnt. „Wir haben jetzt eine finanzielle Zwischenlösung gefunden und den Hublift in Auftrag gegeben“, sagt Wiedig. Denn der behindertengerechte Zugang sei wichtig. Bis Weihnachten sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. „Wir hoffen weiterhin darauf, dass die Stadtvertretung uns auch da finanziell entgegenkommt“, so der 2. Vereinsvorsitzende.

Gestern Abend hatte der Verein zu einem kleinen Empfang zur offiziellen Einweihung der Einrichtung eingeladen.

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erstellt am 02.Nov.2016 | 09:00 Uhr

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