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Bützower Zeitung

25. September 2016 | 05:44 Uhr

Bützow : Spendenaktion für Samtpfötchen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mitarbeiter der Wismarer Werkstätten übergeben Basar-Einnahmen an Tierschutzverein

Mitarbeiter der Wismarer Werkstätten in Bützow besuchten gestern die Tierauffangstation in der Gartenstraße. Und sie kamen nicht mit leeren Händen. In einer Spardose mit einem Katzenmotiv überreichten sie an Ulrich Krause, Vorsitzender des Tierschutzvereins Bützow, eine Spende in Höhe von 330,80 Euro. Krause war beeindruckt über die Unterstützung der Wismarer Werkstätten.

Bei einem Rundgang erhielten die Besucher einen kleinen Einblick in die Arbeit des Vereins. Die ist vor allem geprägt von der Sorge um die vielen Samtpfötchen, die in der Auffangstation von den Mitgliedern betreut werden. Vor allem die vielen Maikätzchen machen den Tierschützern zu schaffen. „Wir betreuen im Moment 56 Katzenbabys“, sagt Ulrich Krause. Hinzu kommen 39 ältere Katzen. Sie alle brauchen ihre Streicheleinheiten und vor allem Futter. „Vor acht Wochen haben wir gerade wieder 950 Euro für Tierfutter ausgeben müssen“, sagt der Vereinschef und verweist damit auf die hohe finanzielle Belastung. Fast 3000 Euro hat der Verein außerdem erst im Frühjahr in die Kastration beziehungsweise Sterilisation von Katzen investiert. „Und die nächste Welle im Herbst rollt schon wieder auf uns zu“, sagt Kraue.

Umso mehr freut er sich über die Spende der Mitarbeiter der Wismarer Werkstätten. „Es war eine Idee der Mitarbeiter, zum Tag der offenen Tür einen Spendenbasar zu organisieren“, sagt Gruppenleiterin Annerose Münter. „Wir haben alle Sachen mitgebracht, die wir selbst nicht mehr gebrauchen können“, ergänzt Hans-Jürgen Voß. Und die Mitarbeiter und Besucher des Festes hätten viel gekauft. So sei die Summe von mehr als 300 Euro zusammengekommen. „Wir werden das Geld für das Futter unser Katzenbabys einsetzen“, sagt Ulrich Krause. Ganz zur Freude der Mitarbeiter der Wismarer Werkstätten Bützows: „Ich habe schließlich selbst zwei Katzen“, sagt Hans-Jürgen Voß.

Finanzielle Hilfe erhält der Bützower Tierschutzverein außerdem von den Gemeinden Steinhagen, Rühn und Bützow, die pro Einwohner jährlich 30 Cent beisteuern. . „Es ist schwierig. Doch wir kämpfen weiter“, sagt Ulrich Krause. Ohne die Hilfe des Dachverbandes würden die Bützower Vieles allerdings nicht leisten können.

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erstellt am 20.Sep.2016 | 05:00 Uhr

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