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Bützower Zeitung

05. Dezember 2016 | 11:29 Uhr

Wir öffnen Türchen : „Sie sind jede freie Minute da“

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Christina und Andreas Paschke bekommen beim Hausbau in Bernitt tatkräftige Hilfe

Bescherung ist erst in vier Wochen. Doch schon jetzt in der Adventszeit können wir mal jemanden überraschen. Das jedenfalls sagte sich Christina Paschke aus Bernitt und meldete sich bei der Bützower Zeitung. „Wir öffnen Türchen“ und sagen Danke, heißt unsere Adventsaktion, bei der wir gemeinsam mit Lesern besonders liebe Menschen in den Mittelpunkt rücken.

Für Christina Paschke ist Christian Zarse ein so lieber Mensch. Nicht nur, dass Zarse ihr Bruder ist, sondern weil er gemeinsam mit Lebenspartnerin Annett Scheffler derzeit bei den Paschkes in Bernitt ein und aus geht. Und das hat einen ganz einfachen Grund.

Christina Paschke und Ehemann Andreas haben im August ein Häuschen gekauft. Das stammt etwa aus den 1950er-Jahren und muss von Grund auf saniert werden. Die rund 160 Quadratmeter sind eine einzige Baustelle. Doch schon das kommende Weihnachtsfest wollen die Paschkes mit ihren beiden Kindern im neuen Haus feiern. „Wir sind jetzt jede freie Minute hier auf der Baustelle“, erzählt Christina Paschke. Die 34-Jährige arbeitet in der Pflege und das im Drei-Schicht-System. Ihr Mann Andreas ist mit einem Lohnunternehmen selbstständig. „Deshalb sind wir meinem Bruder und seiner Frau dankbar, dass sie uns so unterstützen, immer auf der Matte stehen“, erzählt die zweifache Mutter. „Als Bruder ist es doch selbstverständlich, dass man mithilft“, sagt Christian Zarse. Auf der anderen Seite funktioniere die Hilfe ja auch. Wenn etwas ist, könne er sich auch auf seine Schwester verlassen, sagt der Maler und Allrounder.

Dass sie gemeinsam bis Weihnachten das Ziel schaffen, da ist die Familie optimistisch. „Morgen kommt der Elektriker, dann können wir die letzten Deckenplatten anbringen. Mit dem Trockenbau sind wir dann durch“, sagt Zarse und zeigt auf die Decke im Flur. „Danach geht es ans Spachteln und Schleifen“, ergänzt Andreas Paschke. Eine ungeliebte Arbeit, weil man glaubt, es gehe nicht vorwärts.

Ein Vorteil: In ihrem bisherigen Zuhause hätten sie auch schon alles allein gemacht, erzählt der Familienvater. „Da lernt man, macht nicht noch einmal die gleichen Fehler“, sagt der 35-Jährige. Und da ist auch noch der Vater, ein Tischlermeister, der den jungen Leuten zur Seite steht.

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erstellt am 01.Dez.2016 | 21:00 Uhr

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