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Bützower Zeitung

05. Dezember 2016 | 17:34 Uhr

Schwaan : Neues Bauland für Warnowstadt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Bürgermeister Mathias Schauer plant einen Hektar Stadtgebiet zu verkaufen und dafür zwei Hektar neue Wohnfläche zu schaffen

Die Ruine des ehemaligen Geländes der Zwischenbetrieblichen Bauorganisation (ZBO) in der Niendorfer Chaussee ist vielen Schwaanern ein Dorn im Auge, da sie die Umgebung verschandelt. Bürgermeister Mathias Schauer (UWS) möchte das nun ändern und kurbelt den Verkauf eines anliegenden Grundstückes an. Dann würde ein Investor sich nämlich bereit erklären, das Grundstück in Wohnfläche umzuwandeln.

Beide Grundstücksteile, insgesamt zwei Hektar groß, sollen dann von einem Hamburger Privatinvestor eingeebnet und zu Bauland umgewandelt werden. „Der jetzige Eigentümer des ZBOs trat an die Stadt Schwaan heran und brachte diesen Vorschlag vor“, so Schauer. Ihm persönlich gefiel die Idee sofort, denn weder die dem Verfall überlassene Anlage, noch das der Stadt gehörende angrenzende Gelände seien optisch ansprechend oder in irgendeiner Weise für die Bürger nützlich. Abgesehen von der illegalen Müllentsorgung. Manche Bürger kämen mit den Überresten ehemaliger Hausstände oder sonst schwer zu entsorgendem Müll vorbei und würden es auf dem Grundstück abladen. Tatsächlich befinden sich auf beiden Grundstücken Unmengen an Abfall – von Reifen über Matratzen bis zu Autositzen. „So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits verschwindet der zerfallene Komplex sowie die unfreiwillige Mülldeponie und andererseits entsteht attraktives Bauland“, so der Bürgermeister. Der Investor habe aber nur unter der Prämisse zugestimmt, dass die Stadt ihren Hektar verkaufe. „Ansonsten lohne sich der finanzielle Aufwand für ihn nicht“, sagt Schauer. Gegenstimmen für den Plan gab es keine.

Nachdem nun ein Wertgutachten erstellt worden sei, bereite die Stadt den Kaufvertrag vor. Schon im nächsten Jahr sollen dann die Arbeiten beginnen, damit die geplanten 30 Wohneinheiten schnell in Angriff genommen werden können. Wie teuer die gesamten Abrissarbeiten werden, ist noch nicht klar. Die Kosten werden aber ohnehin nicht von der Stadt getragen.

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erstellt am 09.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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