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Bützower Zeitung

07. Dezember 2016 | 09:40 Uhr

Schwaan : Neuer Wegweiser für Touristen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Kunstmühle plant eine Karte, in der Rad- und Wanderwege sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen für Schwaan und Umgebung erfasst sind

Die Kunstmühle Schwaan plant die Erarbeitung einer neuen Karte für Gäste, die nach Schwaan und in die umliegenden Gemeinden kommen. Die Einrichtung, in der die Touristinformation untergebracht ist, hat dafür bei der Stadt einen Antrag auf finanzielle Unterstützung gestellt. Es gebe zwar eine Karte, in der regionale Anlaufpunkte verzeichnet seien, diese sei aber veraltet, sagt Eleonore Pahlke, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Kunstmühle zuständig ist. „Eine Überarbeitung ist dringend notwendig.“

Anstoß für das Projekt gaben die zunehmenden Nachfragen von Touristen. „Wir haben viele Radfahrer, die zu uns kommen und fragen, was man in der Region sonst noch unternehmen kann“, sagt Eleonore Pahlke. Auch durch die Warnow-Schifffahrt kämen immer mehr Besucher in die Stadt, die sich für touristische Angebote interessieren.

Die Karte, die derzeit in der Touristinformation ausliegt, wurde von der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Umwelt und Arbeit Bützow und Umland (BQG) erstellt. Dort sind Rad- und Wanderwege für die Region Schwaan verzeichnet. „Sie ist für uns immer eine gute Grundlage gewesen“, sagt Eleonore Pahlke. Darüber hinaus hatte ein Architekturbüro schon einmal eine Karte ausgearbeitet, in der die ganze Region touristisch erfasst war. Diese sei ein voller Erfolg gewesen, ist aber längst vergriffen, so Eleonore Pahlke.

Die geplante Karte soll nach einem ganz ähnlichen Prinzip aufgebaut werden. Ziel ist es, eine Karte zu erstellen, die die vorhandenen Rad- und Wanderwege noch besser erfasst, so Pahlke. Außerdem sollen touristische Anlaufpunkte in Schwaan und den umliegenden Ortschaften mit einfließen. Dazu müssten die aktuell aufgeführten Stationen noch einmal abgefahren werden.

Um einen möglichst breitgefächerten Überblick zu schaffen, sollen für das Projekt verschiedene Partner gewonnen werden, „die nicht zwangsläufig immer in Schwaan ansässig sind“, sagt Eleonore Pahlke. Denkbar seien neben regionalen Einrichtungen wie dem Campingplatz in Schwaan oder der Pastamanufaktur in Niendorf auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club.

Ob das Projekt auch wirklich zustande kommt, ist abhängig davon, ob die Schwaaner Stadtvertreter den beantragten Haushalt in ihrer nächsten Sitzung am 15. Dezember in seiner aktuellen Form verabschieden. Darin ist der Posten für das Projekt bereits mit aufgeführt. „Der Wille von Seiten der Verwaltung ist also schon einmal da. Das freut uns“, sagt Eleonore Pahlke.

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erstellt am 01.Dez.2016 | 05:00 Uhr

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