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Bützower Zeitung

22. Februar 2017 | 02:44 Uhr

Schwaan : Neuer Unterschlupf für Katzen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Auf dem Gelände des Tierschutzvereins stehen jetzt zwei moderne Bauten für die Versorgung der Samtpfoten

Die Katzen, die auf dem Gelände des Schwaaner Tierschutzvereins betreut werden, haben es jetzt noch besser. Finanziert durch das Landesförderinstitut (LFI) Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Flachbauten entstanden, in denen die Tiere fressen und schlafen können. Sie ersetzen zwei marode und mit Asbest versetzte Gebäude, die jetzt abgerissen wurden.

Die neuen Holzbauten sind komplett isoliert und mit großen Fenstern ausgestattet, durch die genügend Tageslicht für die Tiere dringen kann. „Katzen sitzen gern am Fenster. Das ist also ein Paradies für sie“, sagt Manfred Poniatowski, der Vorsitzende des Tierschutzvereins Schwaan. Während einer der Neubauten aus einem etwa 30 Quadratmeteter großen Raum besteht, ist der zweite aufgeteilt in drei Bereiche. Die individuelle Betreuung funktioniere auf diese Weise besser, sagt Poniatowski. So könnten kränkelnde Tiere auch mal separat untergebracht werden.

Der Bau der neuen Katzenhäuser ist nicht die einzige Veränderung, die der Tierschutzverein mit den Fördergeldern umsetzt. Bis Ende Oktober soll der Zaun rund um das Gelände erneuert werden. Bis dahin haben die Tiere ihre neuen Rückzugsorte schon bezogen. Die Arbeiten an den Innenbereichen sollen in dieser Woche fertig werden, so Manfred Poniatowski. Zudem solle der Verbindungsweg zwischen den beiden Bauten gepflastert werden.

Derzeit betreuen die Schwaaner Tierschützer etwa 40 ausgewachsene Katzen und etliche Jungtiere. Allein für das Futter gibt der Verein im Jahr etwa 16 000 Euro aus. „Über die Mitgliedsbeiträge kommen im gleichen Zeitraum aber nur 800 Euro zusammen“, sagt Manfred Poniatowski. Damit die Ehrenamtlichen sich um die Tiere, die sie teilweise verwahrlost und krank überall in der Stadt auflesen, kümmern können, sind sie also dringend auf Fördergelder und Spenden angewiesen. „Wir sind über die Förderung der neuen Katzenhäuser sehr glücklich. Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Manfred Poniatowski.

Von den 40 000 Euro, die der Tierschutzverein vom LFI bekommen hat, sollte eigentlich auch eine neue Quarantänebox finanziert werden. Die Baumaßnahme sei jedoch teurer ausgefallen als veranschlagt. Durch Spenden sei aber doch noch genug Geld zusammen gekommen, um auch diese zu finanzieren. „Das sind gute Bedingungen für unsere Arbeit“, sagt Manfred Poniatowski.

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erstellt am 10.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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