zur Navigation springen

Bützower Zeitung

02. Dezember 2016 | 21:05 Uhr

Video: Feuer und Evakuierung in Bützow : Mieterin mit brennender Zigarette eingeschlafen?

vom

Drei Verletzte, 40 Personen evakuiert - das ist der Resultat eines nächtlichen Feuerwehreinsatzes in Bützow. Weil vermutlich eine Mieterin mit brennender Zigarette einschlief, brach ein Brand im Mehrfamilienhaus aus.

In der Nacht zu heute ist es in einem Bützower Mehrfamilienhaus zu einem Wohnungsbrand gekommen, der gleich drei Verletzte gefordert hat. Etwa 40 Mieter mussten vorsorglich aus dem Haus gebracht werden. Möglicherweise brach der Brand aus, weil die Wohnungsmieterin mit einer brennenden Zigarette in der Hand einschlief.

Wie Feuerwehr-Einsatzleiter Holger Gadinger sagte, wurden die Kameraden gegen 22 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Straße "Am Forsthof" alarmiert. Als die Feuerwehren dort eintrafen, kam ihnen bereits dichter, schwarzer Rauch aus den Fenstern entgegen. In der brennenden Wohnung befand sich nach Angaben von Gadinger zunächst noch die Mieterin. Die Frau, die nach Augenzeugenberichten betrunken auf dem Boden lag, wurde, so erzählten es Anwohner, durch einen anderen Mieter aus der Wohnung gerettet.

Die Feuerwehrkameraden sorgten zudem dafür, dass alle Wohnungen zweier Hausaufgänge evakuiert wurden. So mussten etwa 40 Mieter nach draußen, viele wärmten sich mit Decken. Die Feuerwehrleute löschten zügig den Brand, bevor sich dieser noch weiter ausbreiten konnte. Eine Frau und ihr Kind, die sich über der brennenden Wohnung befanden, wurden ebenso wie die Mieterin der Brandwohnung leicht durch eine Rauchvergiftung verletzt. Die Kameraden belüfteten im Anschluss beide Hausaufgänge, dann konnten die meisten Mieter wieder zurück. "Wir vermuten, dass die Mieterin mit einer brennenden Zigarette in der Hand in ihrer Wohnung eingeschlafen ist", sagte Holger Gadinger.

Abschließend muss das allerdings die Kriminalpolizei in ihrer Brandursachenermittlung nachweisen. Die Ermittlungen laufen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen