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Bützower Zeitung

25. September 2016 | 19:24 Uhr

Bützow : Mehr Touristen als 2015

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mehr Besuche durch Urlauber und Tagesgäste – besonders die Ministadt ist beliebt

Der Sommer 2016 war im Sinne des Tourismus in Bützow und Umgebung ein erfolgreicher. So erklärt Birgit Czarschka, Chefin der Miniaturstadt, es sei eine Steigerung von 15 Prozent bei Besuchern der kleinen Nachbildung Bützows zu verzeichnen, darunter sehr viele Schulklassen aus der Umgebung, aber auch von außerhalb. Von Juni an habe es durchschnittlich zwei Klassen pro Woche in die Miniaturstadt gelockt. Dies sei eine Steigerung der Schulbesuche von 60 bis 70 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren, so Czarschka.

Den kräftigen Anstieg der Besucherzahlen erklärt Czarschka mit intensiver Werbung und Verbindungen verschiedener Anbieter touristischer Angebote, ebenso wie gut ausgebauten Weg und neuer Beschilderung, die explizit auf die Attraktionen Bützows hinweist. Für erfolgreichere Werbung wurde eigens die Vernetzungs-AG ins Leben gerufen, der unter anderem das Klöster Rühn, das Krumme Haus in Bützow und der Bauernverband angehören. Die AG präsentierte sich auch auf der Mela. „Die Werbung lohnt sich“, ist das Fazit Czarsckas.

Dies unterstützt auch Sabine Prescher, Leiterin des Krummen Hauses. „Dieses Jahr waren viel mehr Besucher bei uns zu Gast“, so Prescher. Vor allem Fahrradtouristen und solche, die an der Küste Urlaub machen, kommen gerne in das Krumme Haus, um dort in der Bibliothek zu stöbern oder sich die ausgestellten Kunstwerke anzusehen.

Birgit Czarschka und die anderen Mitglieder der Vernetzungs-AG erwarten bei fortschreitender Verbindung der Urlaubs- und Freizeitangebote weitere Attraktivitätssteigerungen und hoffen auf Dauertouristen.

Bützow und Umgebung könnten den Besuchern durchaus Einiges bieten. Seien es nun das „grüne Rad“, eine Fahrt auf der Warnow oder eine Wanderung auf den historischen Pfaden gen Erinnerungsplatz der Burg Werle, die Schauplatz zahlloser Auseinandersetzungen war.

Eine weitere touristenbezogene Erfolgsmeldung kommt von Brit Abeln aus dem Naturdorf Eickhof. Die Sommersaison startete wegen der starken Regenfälle zwar schleppend, allerdings glich der schöne Spätsommer den holprigen Start wieder aus. „Im Großen und Ganzen war’s ganz gut“, so das Resümee. Die drei Feriendörfer erfreuten sich einer guten Buchungsanzahl und auch die Wochenenden wiesen hohe Besucherzahlen auf, sagt Brit Abeln.

Anders gestaltete sich die Situation im Bützower Kunsthaus. Dessen Inhaber Karl-Werner Zießnitz stellte keinen starken Zulauf fest. Dort gäbe es zwar wie jedes Jahr das treue Publikum aus Interessierten, sagt Zießnitz, doch im Prinzip bliebe es „so wie immer.“ Bekanntere Maler wie der mecklenburgischen Künstler Willy Günther, der vor einigen Wochen Aussteller im Kunsthaus war, locken allerdings mehr Besucher an. „Es könnten aber auch ruhig mehr junge Leute sein“, so Zießnitz.

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erstellt am 23.Sep.2016 | 21:00 Uhr

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