zur Navigation springen

Bützower Zeitung

02. Dezember 2016 | 21:09 Uhr

Bützow : Märchen will präsentiert werden

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Der Bützower Wolfgang Pfannenschmidt möchte sein Werk „Kasper besiegt den Drachen Dreiauge“ einem Publikum vorstellen

Einst auf der Puppenbühne aufgeführt, erwacht das Stück „Kasper besiegt den Drachen Dreiauge“ dieser Tage in Prosa zu neuem Leben. Das Stück entstammt der Feder des Bützowers Wolfgang Pfannenschmidt. Illustriert und aufbereitet wartet das Märchen nun darauf, von einem Publikum gesehen und gehört zu werden.


Wo der Ritter versagt, gewinnt der Kasper


Ein mächtiger, dreiäugiger Drache entführt eine Prinzessin. Der König sucht natürlich nach Wegen, um seine geliebte Tochter wieder in Sicherheit zu wissen. Er ruft die stärksten und mutigsten Männer zur Rettungsaktion auf. Ein Ritter meldet sich schließlich – genau wie der Kasper. Voller Eifer, doch auch etwas hochmütig versagt der edle Ritter beim Drachen. Anders der Kasper. Mit Schläue und Solidarität überwältigt er den Drachen Dreiauge und darf schließlich die Prinzessin ehelichen. Wie das Märchen genau verläuft, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Beim Vorstellen seines Märchens verfällt Wolfgang Pfannenschmidt des Öfteren in die Rolle des Erzählers, schmückt seine kurze Zusammenfassung detailreich und gibt ihr eine bildhafte Betonung.

Doch statt der Redaktion das Märchen zu präsentieren, würde der 77-Jährige es viel lieber Kindern darbieten. „Ich habe den Wunsch, dass möglichst viele Kinder das Stück erleben möchten. Ich hätte es gern nicht nur für mich, sondern würde es viel lieber präsentieren.“ Damit es noch interessanter und bildhafter wird, fertigte der Rentner dafür sogar Illustrationen an, die die jeweiligen Szenen darstellen. „Ein gutes Kinderbuch gewinnt an Wert, wenn es illustriert ist“, weiß Pfannenschmidt.

Die Geschichte vom Drachen, der Prinzessin und des Kaspers wartet darauf, vorgestellt zu werden. Dass es beim Publikum gut ankommt, bewies das Märchen bereits vor knapp 25 Jahren als Puppenspiel. „Das Theaterspiel hat bereits viele Kinder erfeut“, sagt Wolfgang Pfannenschmidt. „Wer das Märchen hören und sehen will, muss sich einfach bei mir melden.“ Er sei bekannt wie ein „bunter Hund“, weswegen die Kontaktaufnahme nicht schwerfallen wird.


Märchen wartet darauf, präsentiert zu werden


Zur Märchenstunde würde der 77-Jährige mit der Geschichte und Folien im Gepäck kommen, die mithilfe eines Tageslichtprojektors an die Wand geworfen werden können. Nach Einschätzung des Bützowers sei das Märchen für Kinder der zweiten, dritten, vielleicht noch der vierten Klassen geeignet.

Das schreiberische Handwerk bekam Wolfgang Pfannenschmidt in die Wiege gelegt. „Ich stamme aus einer bibliophilen Familie. Mein Vater hat viel gelesen und geschrieben. Die Liebe zum Wort hat er mir vermittelt.“ Irgendwann reizte es den „Bücherfreund“, selbst einmal, seine Gedanken in Worte zu fassen. Inzwischen hat er mehrere Geschichten und Gedichte verfasst, die meisten sind für Kinder gedacht.

zur Startseite

von
erstellt am 01.Nov.2016 | 21:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen