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Bützower Zeitung

26. September 2016 | 19:20 Uhr

Schwaan : Jubiläumsfeier in neuen Räumen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Vor 25 Jahren öffnete die Diakonie-Sozialstation

Heidi Nowack schaut sich staunend in den Räumen der Diakonie-Sozialstation in der August-Bebel-Straße 11 in Schwaan um. Als sie gemeinsam mit Elfriede Jährig die Einrichtung in Schwaan ins Leben rief, war an so moderne Arbeitsbedingungen noch nicht zu denken. Gestern feierte die Diakonie das 25-jährige Bestehen der Sozialstation.

„Die Pastorin hat mich damals angesprochen, ob ich eine diakonische Betreuungsstelle aufbauen würde“, erinnert sich Heidi Nowack. Sie sei dann zu einer Schulung nach Rendsburg gefahren, und danach ging es auch schon los. Mit vier Krankenschwestern begann die Geschichte der Sozialstation im Pfarrhaus von Schwaan. Es gab einen Raum und eine kleine Kammer. „Wir haben Menschen in Schwaan und ringsum in den Dörfern betreut“, erzählt Nowack. Der Vorteil sei gewesen, dass sich die Krankenschwestern und die Ärzte aus der jahrelangen Zusammenarbeit im Landambulatorium kannten. Das habe vieles einfacher gemacht. Die Aufgaben bei der häuslichen Betreuung von Menschen stiegen und somit auch die Zahl der Mitarbeiter. Zeitweise waren es 15 Mitstreiter. Vier Jahre nach der Eröffnung zog die Sozialstation in die Schillerstraße. Dort hatte die Diakonie mittlerweile ein Haus für betreutes Wohnen eingerichtet. Die Sozialstation bezog neue Räume. „Das war natürlich etwas ganz anderes als zuvor im Pfarrhaus“, sagt Heidi Nowack, die 13 Jahre lang Pflegedienstleiterin in Schwaan war. Nun haben die Nachfolgerinnen im Februar ihr neues Domizil bezogen. Wo einst eine HO-Gaststätte stand, wurde ein modernes Wohn- und Geschäftshaus errichtet, die Diakonie zog als Mieter ein. Menschen, die in die Tagespflege kommen, haben hier vor Jahrzehnten im großen Saal getanzt. Auch Heidi Nowack kann sich daran erinnern.

Jacqueline Paepke, Einrichtungsleiterin, zählt heute 26 Mitarbeiter. Neue Aufgaben sind hinzugekommen. Neben der ambulanten Pflege gibt es zwölf Plätze in der Tagespflege. „Dass beide jetzt unter einem Dach sind, ist besonders schön“, sagt Paepke. Viele Frauen und Männer, die Zuhause betreut werden, kommen am Tage auch in das Haus der Diakonie. Dort steht jetzt bedeutend mehr Platz zur Verfügung. „So gibt es einen Mann, der früher ganz viel mit Sperrholz gebastelt hat. Das macht er hier wieder in unserem Kreativraum. Und einige Damen sitzen mit dabei und helfen beim Schleifen“, erzählt die Einrichtungsleiterin.

Neben der Tagespflege gehört auch die ambulante Intensivpflege zum Aufgabenbereich. Einige Mitarbeiter sind zudem im Team der Speziellen Ambulanten Palliativen Versorgung der Diakonie tätig.

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erstellt am 15.Sep.2016 | 12:00 Uhr

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