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Bützower Zeitung

02. Dezember 2016 | 23:18 Uhr

Bützow : In jedem Jahr 48 neue Abc-Schützen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Reges Interesse beim Tag der offenen Tür in der Freien Schule Bützow. 28 verschieden Arbeitsgemeinschaften gibt es.

Nur selten ist an einem Wochenende Leben in einer Schule. Doch am zurückliegenden Wochenende war das in Bützow anders. In den Räumen der Freien Schule in der Pfaffenstraße und in der Rathausschule herrschte am Sonnabendvormittag reges Treiben. Viele Eltern nutzten gemeinsam mit ihren Kindern den Tag der offenen Tür, um sich in den Häusern umzusehen und mehr zu erfahren, von den Angeboten der Schule.

Wie viele Kinder gibt es in der Klasse? Bleiben die Tische so stehen, wie sie jetzt sind oder wird der Raum auch mal verändert? Solche und viele andere Fragen hatte zum Beispiel Lehrerin Heike Harten zu beantworten. Sie ist die Stammgruppenleiterin der „Tabalugas“. So nennt sich die Klasse, in der 25 Mädchen und Jungen der 1. und 2. Klasse jahrgangsübergreifend unterrichtet werden. „Hinzu kommen drei Inklusionsschüler“, erklärt Harten. Behinderte Kinder, die ganz normal in den Unterricht mit einbezogen, zudem aber von Sonderpädagogen durch den Schulalltag begleitet werden.

Auch Thomas Wittenburg aus Jürgenshagen ist mit der Familie zum Tag der offenen Tür gekommen. „Unsere Tochter Mathilda wird im kommenden Jahr hier eingeschult“, erzählt der dreifache Familienvater. Nun wollten sie sich alles noch etwas genauer anschauen.

Seit 1999 gibt es die Freie Schule, Träger ist die Lebenshilfe Bützow. „Wir haben mit 14 Schülern begonnen“, erzählt Hortleiterin Dörte Schorning. Heute werden 252 Mädchen und Jungen in zwölf Klassen bis zur Klassenstufe 6 unterrichtet. „Jedes Jahr nehmen wir 48 neue Schüler auf“, sagt Schulleiterin Ute Trzinski. Die Nachfrage sei groß, nicht immer sei es einfach, alle Wünsche zu erfüllen. Eine Absage falle immer schwer. Dennoch sollten Eltern nicht in Hektik verfallen, sagt die Schulleiterin. Vieles regele sich im Laufe der Zeit, Eltern ändern auch mal ihre Pläne oder ziehen weg. Bis Februar, spätestens März werden die Entscheidungen getroffen sein, so Trzinski.

Jahrgangsübergreifendes Lernen ist schon immer ein Bestandteil des Schulkonzeptes. Ab kommendem Jahr werden erstmals Schüler der 1. und 4. Klasse gemeinsam lernen, erzählt Ute Trzinski. Wie das funktionieren wird, auch darüber berichtete die Schulleiterin beim Tag der offenen Tür.

Neben dem Unterricht hält die Freie Schule zudem viele weitere Angebote bereit. „Wir haben an vier Tagen 28 verschiedene Arbeitsgemeinschaften“, sagt Dörte Schorning. Die beginnen in der Regel am Nachmittag um 14 Uhr und dauern ein bis zwei Stunden. Und da ist für fast jedes Talent und Interesse etwas dabei. Feuerwehr, Federball, Kinderchor, Zirkus, Trommeln, Tanzen, Tischtennis und vieles mehr wird geboten.

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erstellt am 06.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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