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Bützower Zeitung

09. Dezember 2016 | 04:55 Uhr

Laase : Großer Trubel im kleinen Laase

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Erste Auflage des Adventsmarktes überzeugt die Organisatoren. Nicole Karsch, Silke Krempien und der Demmler Verlag stellen aus

Im kleinen, beschaulichen Laase war am Wochenende allerhand los – der Adventsmarkt in den Räumlichkeiten der alten Schule feierte seine Premiere. Ziel der Organisatoren war es, für und in Laase aktiv zu werden und einen kulturellen Anlaufpunkt zu schaffen. Dass der Auftakt gleich so ein Erfolg wurde, erstaunte die Organisatoren.

„Fantastisch, wir sind ganz überrascht“, freut sich Margot Krempien. Sie berichtet, dass viele Besucher des Adventsmarktes aus Bützow, Eickhof, Baumgarten und anderen Orten kamen. Natürlich ließen sich auch die Laaser einen Besuch nicht nehmen. „Für das erste Mal gar nicht schlecht“, lautet das Fazit. „Ein guter Start, es kamen viele Interessenten“, fügt Künstlerin Nicole Karsch hinzu.

Als Gründerin des Demmler Verlages (mittlerweile ist sie aber Rentnerin) präsentierte Margot Krempien einige Werke des Verlages – und auch ihr eigenes Buch, „Schweriner Schlossbaumeister G. A. Demmler 1804-1886: Eine Biographie“. Wie der Name verrät, handelt es sich dabei um eine Biografie Georg Adolf Demmlers, der als Architekt maßgeblich das Schweriner Stadtbild prägte und Namensgeber des Verlages wurde. Margot Krempien promovierte über Demmler. Mit Folgen: „Ich wurde früher sogar mit Frau Demmler angesprochen.“

Der Verlag hat sich Mecklenburg-Vorpommern verschrieben. Entsprechend wurden beim Adventsmarkt Werke über Marga Böhmer und Ernst Barlach präsentiert, genau wie Fotobände von Walter Thiel und Rolf Reinicke.

Auch Nicole Karsch stellte aus. Keramik- und Strickarbeiten, Patchwork, eigens kreierte Postkarten und Co. luden zum Stöbern ein. Und diese Gelegenheit nutzten die Gäste auch, was die Künsterlin aus Laase nicht überraschte. Denn: „Wenn hier etwas los ist, wird das auch gut angenommen.“ Sie lebte fast 30 Jahre in Niedersachsen, wo es deutlich mehr kulturelle Angebote gäbe und wo die Menschen teilweise „gesättigt“ seien.

Als Künstlerin mit breit gestreuten Talenten ist Nicole Karsch nahezu immer am Werkeln. „Ich kann nicht still sitzen“, sagt sie. Die Besucher des Adventsmarktes freute dies, denn so konnten viele Ideen für Weihnachtsgeschenke gewonnen und erworben, aber auch über die Arbeiten geplauscht werden.

Auch am kommenden Wochenende findet der Adventsmarkt wieder am Sonnabend und Sonntag von 14 bis 17 Uhr statt, genau wie die beiden Wochenenden darauf. Diesmal wird auch Holzbildhauermeisterin Silke Krempien mit von der Partie sein. Zum Auftakt des Marktes in der alten Schule konnte sie nicht kommen, Werke von ihr waren aber dennoch zu bestaunen.

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erstellt am 28.Nov.2016 | 09:00 Uhr

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