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Gemeinden Region Bützow

01. Juli 2016 | 09:59 Uhr

Wir in Vorbeck : Was gibt es Neues?

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Im Dorf-Boten berichten Bewohner über Interessantes in ihrer Gemeinde

Das Dorfgeschehen lesbar machen – aus dieser Motivation heraus entstand vor vier Jahren die Idee, den Dorf-Boten Vorbeck-Kambs ins Leben zu rufen. Die Gemeindezeitung erscheint jeden zweiten Monat und wird kostenlos in alle Haushalte Vorbecks und Kambs verteilt. Heute erscheint bereits die 25. Ausgabe.

Hinter der Zeitung steht ein vierköpfiges Team aus engagierten Gemeindemitgliedern: Günter Radtke, Mandy Prochnow, Uwe Kramp und Detlef Brehm. Die Aufgaben sind klar verteilt. Während Radtke das Konto verwaltet, kümmert sich Kramp um den Druck. Die Geschichten über Gemeindevertretersitzungen übernimmt in der Regel Brehm. Prochnow kümmert sich vor allem um die Herstellung des Dorf-Boten am Computer. „Jeder aus der Gemeinde ist herzlich dazu eingeladen, uns Geschichten beizusteuern“, sagt Radtke. Diese Möglichkeit wurde auch schon oft genutzt.

Anfangs sollte der Dorf-Bote vor allem als Tauschplattform dienen. „Wenn jemand ein Werkzeug braucht, aber nicht weiß, dass der Nachbar das hat, kann er über den Dorf-Boten einen Aufruf starten“, so Radtke. Nach und nach fanden auch Geschichten zu Veranstaltungen oder zu Erlebnissen der Dorfbewohner ihren Platz in der Gemeindezeitung. So berichtete ein Ehepaar aus Vorbeck über ihre Reise nach Brasilien, wo sie ihre Tochter besuchten oder ein junger Mann aus der Gemeinde schrieb über seine Studienzeit in England, so Radtke.

Das Interesse an dem Dorf-Boten sei groß unter den Bewohnern und gehe sogar über die Gemeindegrenzen hinaus. „Wir haben eine Auflage von 170 Exemplaren, von denen ich einige verschicke. In Wien wohnt eine junge Frau, die aus Kambs stammt und manchmal für uns schreibt. In Düsseldorf hat ein Mann am Dorf-Boten Interesse, da er hier Verwandtschaft hatte“, erzählt Radtke. Seit der 18. Ausgabe ist das Gemeindeblatt auch in digitaler Version zu finden. „Wenn sich die Leute über unsere Gemeinde auf der Schwaaner Internetseite informieren wollen, finden sie neben den Angaben zu Vorbeck auch unseren Dorf-Boten“, sagt Radtke.

Anfänglich erschien das Gemeindeblatt jeden dritten Monat, aber der Zeitraum zwischen den Erscheinungstagen sei zu lang gewesen, sodass einige Geschichten schon veraltet waren. Deswegen erfolgte die Umstellung auf einen Zweimonatsrhythmus. Die Zeitung finanziert sich bisher über Spenden. Radtke hofft, dass das auch in Zukunft möglich ist.

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erstellt am 01.Feb.2016 | 12:42 Uhr

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