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Bützower Zeitung

06. Dezember 2016 | 15:02 Uhr

leben auf dem lande : Für und in Laase aktiv werden

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Erster Adventsmarkt steht in den Startlöchern / Die Künstlerinnen Nicole Karsch und Silke Krempien stellen in der alten Schule aus

Das kleine Örtchen Laase etwas mehr in aller Munde bringen und die Kultur aufleben lassen, das haben sich Margot Krempien, Nicole Karsch und Silke Krempien auf die Fahnen geschrieben. An den vier Adventswochenenden wollen sie, jeweils sonnabends und sonntags, in der alten Schule von 14 bis 17 Uhr einen Adventsmarkt eröffnen, bei dem sich Besucher eine interessante Ausstellung anschauen können.

Gäste können sich beispielsweise auf die künstlerischen Werke von Nicole Karsch freuen. Die gebürtige Französin, die schon lange in Deutschland ist und seit zwei Jahren in Laase lebt, hat sich Strick- und Keramikarbeiten, dem Patchwork, Glückwunschkarten und Allerlei aus Papier verschrieben. „Ich habe schon als Kind viel gebastelt“, sagt Nicole Karsch.

Einige ihrer Arbeiten passen zur Jahres- und Adventszeit. Im Großen und Ganzen soll die Ausstellung aber einen allgemeinen Einblick in ihr Schaffen gewähren. Und wenn sich unter den Besuchern Interessierte finden, die gern mal einen Kurs zum Patchwork, Stricken und Co. machen würden, sollen diese Nicole Karsch einfach ansprechen.

Mit Silke Krempien, Tochter von Margot Krempien, stellt eine zweite Künstlerin aus. Die Schwerinerin wird ihre Holzarbeiten präsentieren. Die Holzbildhauermeisterin fertigt nicht nur Plastiken an, sondern auch Skulpturen mit Uhrwerk und Porzellan oder etwa Schmuck.

Abgerundet wird der Adventsmarkt in erster Auflage durch den Demmler Verlag, der ausgewählte Bücher vorstellen möchte. Passend zum Herbst und Winter werden Mini-Reihen, Kräuterbücher sowie Bücher über Holunder, Sanddorn und Kräuter präsentiert, wie Margot Krempien verrät, die den Verlag einst gründete, mittlerweile aber Rentnerin ist.

Als Margot Krempien noch in Schwerin lebte, organisierte sie des Öfteren kulturelle Veranstaltungen wie Adventsmärkte oder beteiligte sich am bundesweiten Projekt „KunstOffen“. Nun wollte sie solch ein Projekt auch nach Laase bringen. Zwar gehe es wie für eine Ausstellung üblich auch um den Verkauf, in erster Linie geht es aber darum, „etwas für und in Laase zu unternehmen und mal aktiv zu werden“, so Margot Krempien. Um eine muntere Runde zu schaffen, wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. „Es soll ein geselliges Beisammensein werden.“ Und wenn alles gut läuft, können sich die Organisatoren auch vorstellen, dass der Adventsmarkt keine einmalige Veranstaltung bleibt.

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erstellt am 22.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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