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Bützower Zeitung

03. Dezember 2016 | 22:45 Uhr

Vereine : Erholung finden auf dem Schießstand

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Die Mitglieder des Tarnower Schützenvereins kommen aus der ganzen Region

Nach der Arbeit sucht jeder auf seine Weise nach Entspannung und Ausgleich. Die rund 80 Mitglieder des Tarnower Schützenvereins gehen dann auf den Schießstand. Egal ob mit Luftgewehr oder Pistole, Groß- oder Kleinkaliber – jeder hat seine Disziplin. „Wir haben sogar zwei Bogenschützen“, sagt Jürgen Froriep, Präsident des Schützenvereins. Diese könnten natürlich nur außerhalb der Schützenräume ihrem Sport nachgehen. Hierfür wurden extra Strohballen auf das Vereinsgelände gebracht. „Der Sport hilft, um sich zu konzentrieren“, so Froriep.

Die Geschichte des Tarnower Schützenvereins nahm 1992 ihren Lauf. Entstanden ist der Verein aus der Idee heraus, dass Sport und Technik in der DDR zusammen unter einem Dach stattfanden. Aus dem Dachverein der DDR „Sport und Technik“ entwickelten sich nach der Wende dann die entsprechenden Vereine.

Mittlerweile zählt der Schützenverein rund 80 Mitglieder, die nicht nur aus Tarnow und Bützow, sondern auch aus Güstrow und Rostock kommen. Die Mitgliederzahl bliebe mehr oder weniger konstant, sagt Froriep. Dennoch würde er sich mehr schießsportbegeisterte Jugendliche wünschen. „Der Altersdurchschnitt ist schon sehr hoch.“ Prinzipiell könne jeder Mitglied werden. Anfänger würden dann mit dem Luftgewehr üben. Für Groß- und Kleinkaliber müsse man eine Waffenbesitzkarte anfordern.

Ihren Sitz haben die Schützen heute gleich an zwei Standorten. Einerseits gibt es das Haus in Bützow, andererseits die Schießbahn in Tarnow. In Bützow sitzt der Verein nun in den ehemaligen Räumen der Handwerkskurse auf dem Gelände der nun abgerissenen Kopernikusschule. „Das Gebäude haben die Mitglieder in Eigenregie saniert“, so Jürgen Froriep. Nun finden sich dort mehrere Bahnen für Luftgewehr- und Pistolenschützen. Die Kaliberwaffen könnten nur auf den Schießbahnen in Tarnow benutzt werden.

Neben dem Sport ist den Mitgliedern des Schützenvereins auch die Verbindung untereinander wichtig. „Wir leben in einem freundschaftlichen Miteinander“, sagt Froriep.

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erstellt am 14.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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