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Bützower Zeitung

03. Dezember 2016 | 20:42 Uhr

Schwaan : „Die Toten Hosen im Bunker“

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Maik Baun ist seit 30 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schwaan, ist Hansa-Fan und lässt auch keine Carnevalsfeier aus

Wer in Schwaan über die Freiwillige Feuerwehr spricht, der kommt an dem Namen Maik Baun nicht vorbei. Seit drei Jahrzehnten gehört er den Blauröcken an, ist seit 2008 Wehrführer der Schwaaner Brandschützer. Der 46-Jährige erlernte in der PGH Werterhaltung Schwaan den Beruf eines Maurers. „Bis zum Jahr 2008 war ich als Dachdecker in Schwaan und Rostock beschäftigt. Seitdem bin ich als Gerätewart in der Feuerwehr und Mitarbeiter des Bauhofes Schwaan tätig“, erklärt der gebürtige Schwaaner. Maik Baun ist seit 20 Jahren mit seiner Frau Annett glücklich verheiratet. Sie haben einen Sohn (20) und eine Tochter (13).
„Das Hobby Feuerwehr nimmt schon viel Zeit in Anspruch. Ich hätte gerne noch etwas länger Fußball gespielt, aber dafür reicht es zeitlich nicht mehr“, sagt Baun. SVZ-Reporter Ralf Badenschier stellte ihm die 20 Fragen zum Wochenende.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Zuhause auf der Terrasse in Letschow.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Das sage ich dem Bürgermeister persönlich. Aber als Mitarbeiter des Bauhofes kann ich sagen, Ideen hat Mathias Schauer genug.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Am ehesten Zuhause oder sonst in der Feuerwehr. Meine Frau sagt, es ist genau anders herum.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Kind habe ich Altstoffe, Kastanien und Bucheckern gesammelt und abgeliefert.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Briefmarken und Angelsachen. Zwei Hobbys, für die ich aber heute keine Zeit mehr habe. Die Briefmarkensammlung habe ich aber noch. Ich warte darauf, dass sie wertvoll wird.

Was würden Sie gerne können?
Frauen verstehen. Nein im Ernst: Englisch sprechen und gut singen. Letzteres kann ich schon laut und schief.
Was stört Sie an anderen?
Menschen die sich zu wichtig nehmen, anderen sagen wollen, was richtig ist und selbst am Ende des Tages nichts Zählbares auf dem Zettel haben. Also kurz gesagt: große Klappe und nichts dahinter.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Im Kino bei dem Film Bridget Jones Baby. Eine herrliche Komödie.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Zu viel Zeit ins Hobby investiert und das im Urlaub.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Alle Frauen, Männer oder auch die Kinder, die Zuhause warten, die das Ehrenamt im Hintergrund mit tragen und unterstützen, damit wir es ausüben können. Ihnen gebührt mein Respekt und meine Anerkennung.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese täglich die Zeitung und Fachliteratur über die Feuerwehr. Sonst bin ich eher der Lesemuffel.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Nie will ich nicht sagen, aber ich versuche einmal am Tag Nachrichten zu sehen und wenn es passt das Nordmagazin.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
1978 war ich zum ersten Mal im Ostseestadion beim FC Hansa und bin Fan bis heute. 1985 war ich das erste Mal beim Schwaaner Fasching und habe seitdem nur eine Saison verpasst.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich würde gerne mit Campino und den Toten Hosen im Schwaaner Bunker eine Party machen. Vielleicht hat Axel Voss ja Beziehungen?
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Deutsche Küche und viel Pasta. Alles andere aber auch gerne im Restaurant.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Jede Zeit hat ihre Lieder und die Erinnerungen daran. Eins ist „Turn your Radio on“ von den Shakespears Sisters
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Mein erstes eigenes Fahrrad. Ich bekam es von meinen Eltern zu Weihnachten.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Das soll mein Geheimnis bleiben.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Wenn wir bis 71 arbeiten müssen wird da wohl nicht mehr allzu viel Zeit übrig bleiben. Ich würde gerne mit meiner Frau noch in das eine oder andere Land reisen. Und Enkelkinder dürfen auch da sein, das hält jung.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Sabine Prestin vom Schwaaner Carnevalsverein. Sie hält den Laden zusammen, hat immer neue Ideen und mich interessiert es auch.


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von
erstellt am 05.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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