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Bützower Zeitung

30. September 2016 | 18:49 Uhr

Bauarbeiten : Bernitter Schulhof verändert sich

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Auf dem Gelände entstehen neue Spielbereiche und das „Grüne Klassenzimmer“ / Fertigstellung für Ende nächster Woche geplant

Auf dem Bernitter Schulhof herrscht derzeit reges Treiben. Ins Auge stechen aber nicht wie sonst die spielenden Kinderscharen, sondern Baufahrzeuge, aufgeschüttete Erde und beschäftigte Arbeiter. Bereits seit Anfang der Sommerferien wird an der Umgestaltung des Geländes gearbeitet, jetzt geht es auf die Zielgerade zu. „Die Fertigstellung ist für Ende nächster Woche geplant“, sagt Heidrun Thom, die derzeit kommissarisch die Aufgaben der Schulleitung übernimmt.

Die Veränderungen werden auf dem gesamten Schulhof sichtbar sein. So entstehen zwischen den beiden Gebäuden neue Klettergerüste, ein Baumhaus, zahlreiche Sitzmöglichkeiten und Spielbereiche. Aber auch die bereits bestehende Ausrüstung wurde zum Teil in das neue Konzept integriert. So bleiben den Schülern ihre Tischtennisplatten erhalten – diese wurden lediglich versetzt. Auch das Beachvolleyball-Feld findet sich jetzt an einer anderen Stelle: hinter dem neu entstandenen Spielfeld, das die Schüler unter anderem für Basketball nutzen können.

Hinter dem Gebäude, in dem die Regionalschüler unterrichtet werden, entsteht zudem das „Grüne Klassenzimmer“. Ein Bereich für Schulgartenarbeit ist bereits abgesteckt und mit Mutterboden aufgefüllt worden. Außerdem sollen Büsche und Bäume gepflanzt werden sowie Sitzgruppen entstehen – „damit der Unterricht auch draußen stattfinden kann“, sagt Heidrun Thom.

Die Kosten für das Mammutprojekt liegen bei 350 000 Euro. Die Finanzierung wird unter anderem durch Fördermittel zur Dorferneuerung gestemmt. Einen Eigenanteil von 130 000 Euro tragen zudem die Gemeinden Bernitt, Klein Belitz, Jürgenshagen, Penzin und Neuendorf. Eine Investition, die dringend notwendig war, wie Heidrun Thom sagt: „Die alten Spielgeräte mussten weg. Nach 20 Jahren sind vor allem die Holzgeräte vermodert gewesen.“ Auch Bürgermeisterin Birgit Czarschka bestätigt die Dringlichkeit der Maßnahme. Sie sagt: „Schon vor zwei Jahren haben sich die Bürgermeister der Gemeinden mit der Schulleitung auf dem Gelände getroffen und festgestellt, dass sehr viel passieren muss. Das Gelände hat nicht mehr einladend gewirkt.“

Umso mehr freuen sich vor allem die Kinder auf den neu gestalteten Außenbereich. „Die Schüler waren von Anfang an begeistert – vor allem, weil sie auch selbst Vorschläge mit einbringen durften“, sagt Heidrun Thom. So wurde ihnen vom Architekturbüro unter anderem der Wunsch nach einem Tunnel durch einen Berg erfüllt.

Die offizielle Eröffnung des sanierten Schulhofs soll voraussichtlich Anfang Oktober stattfinden.

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