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03. Dezember 2016 | 07:44 Uhr

Kommentar des Autors : Wie weiter auf der Festung?

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Es waren am Ende viele kleine Ärgernisse, mit denen sich Andreas Herzau und Renate Ruhne herumschlagen mussten und die die beiden Initiatoren in der Summe schließlich zum Aufgeben bewogen haben. Doch ein grundlegendes Problem scheint es doch gegeben zu haben: der kostenlose Eintritt. Für die einen – „atelier + kantine“ – war es eine existenzielle Selbstverständlichkeit, dass Gäste auf einen Kaffee oder mehr zu ihnen kommen konnten, ohne zusätzlich einen Obolus für die Festung zu bezahlen. Manch’ Vertreter der anderen Seite scheint genau das ein Dorn im Auge gewesen zu sein. Sie unterstellten, dass Besucher das kleine Café als Vorwand nutzten, um umsonst auf die Festung zu kommen. Stimmt das? Ich weiß es nicht. Fakt ist: Die gefundene Regelung hat den Praxistest nicht bestanden und würde ihn auch in Zukunft nicht bestehen. Da stellt sich die Frage, ob der Eintritt unbedingt sein muss. Darüber sollten die Stadtverantwortlichen zumindest mal nachdenken und auch nachrechnen. Wie hoch sind die Einnahmen eigentlich noch, wenn man die Kosten für die Kassierung des Eintrittsgeldes abgezogen hat? Rechtfertigt das verbleibende Plus, dass eine so schöne und in Norddeutschland einmalige Anlage die meisten Stunden des Jahres für Besucher gesperrt ist? Der „atelier + kantine“-Rückzug sollte ein Warnschuss sein. Ein Weiterso wie gehabt wird der Festung nicht helfen.

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von
erstellt am 16.Nov.2016 | 20:48 Uhr

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