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08. Dezember 2016 | 12:55 Uhr

Kontra-Argument : Straßenmusiker müssen bleiben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Straßenmusik hat Tradition, ist ein Kulturgut, macht die Stadt bunter und erfreut viele Menschen. Deshalb bin ich grundsätzlich dafür, dass Straßenmusiker auch künftig Schwerins Stadtbild bereichern können. Und dabei muss nicht alles reglementiert werden. Denn Musiker sind von Natur aus freundliche und kommunikative Menschen. Wenn sich jemand von ihrer Musik belästigt fühlt, kann er doch ganz einfach hingehen und das sagen. Ich bin mir sicher, dass man sich schnell einig wird. Denn reden ist immer gut. Ich zum Beispiel bleibe gern bei Dirk Schäfer stehen, höre ihm ein paar Minuten zu und schwatze mit ihm. Sympathisch finde ich aber auch, wenn Kinder und Jugendliche auf der Straße musizieren. Das klingt zwar manchmal nicht perfekt, doch ich achte den Mut, sich öffentlich zu präsentieren, honoriere das gern und gebe gelegentlich noch einen Ratschlag dazu. So etwas würde völlig verschwinden, wenn immer neue Hürden aufgestellt werden. Und seien wir doch ehrlich: Ein Traumjob ist Straßenmusiker nicht, zumindest eine Hälfte des Jahres. Und reich wird man davon auch nicht. Wenn sich jemand auf diesem Wege ein paar Euro dazuverdienen will, ist das allemal besser, als betteln zu gehen. Denn Musiker erbringen eine Leistung.

 

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