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29. August 2016 | 00:30 Uhr

Hintergrund : Seltene Besucher auch in der Ostsee

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Wale verirren sich immer wieder mal in die Ostsee.

  • So war im August 2004 ein Pottwal vor der deutschen Küste gesichtet worden. Angler hatten das etwa 15 Meter lange Tier in der Mecklenburger Bucht entdeckt. Das Deutsche Meeresmuseum sprach damals von einem „Jahrtausendereignis“.
  • Im Juli 2005 entdeckten Segler zwischen Rügen und der Greifswalder Oie einen toten Finnwal. Der  Riesensäuger war um die 18 Meter lang und 45 bis 75 Tonnen schwer.
  • In der Wohlenberger Wiek verendete 2006 ein Finnwal,  weil er den Ausgang aus der Bucht nicht gefunden hatte. Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace nutzte den Kadaver, um damit wenige Tage später vor der japanischen Botschaft in Berlin gegen den Walfang zu protestieren. 
  • Mitte Juli 2008 tauchte ein Buckelwal an verschiedenen Stellen in der westlichen Ostsee unter anderem vor der Insel Rüden und in der Lübecker Bucht auf und löste einen regelrechten Wal-Tourismus aus. Nach Ansicht von Wissenschaftlern war der imposante Meeressäuger Fischschwärmen gefolgt und hatte sich dabei verirrt. Im August machte sich der rund zehn Meter lange Wal auf den Weg zurück in die Nordsee.
  • Im Juli 2014 waren eine Buckelwal-Mutter mit einem Kalb in der Ostsee unterwegs. Die Tiere wurden unter anderem im dänischen Aarösund im Kleinen Belt gesichtet.
  • Im November 2014 beobachteten Urlauber einen Wal in der Ostsee vor Rügen.
  • Im vergangenen Jahr wurde es besonders exotisch: Im Juni 2015 taucht ein  extrem seltener weißer Schweinswal  im Großen Belt auf.
  • Im Oktober 2015 sorgte ein seltener Sowerby-Zweizahnwal für ungewöhnliche Begegnungen in der Wohlenberger Wiek.
  • Und zuletzt tummelten sich Anfang Dezember 2015 zwei Delfine in der Wismarbucht – ein Naturschauspiel.
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erstellt am 03.Feb.2016 | 20:00 Uhr

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