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09. Dezember 2016 | 06:50 Uhr

Splitter : Feuerwehr im Wettkampfmodus

vom

Zum ersten mal nahmen Feuerwehrleute aus Kleinow an den Deutschen Meisterschaften in Rostock teil. „Wir sind etwa 40 aktive Mitglieder in der Kleinower Feuerwehr und haben eine Gruppe, die sich dem traditionellen Feuerwehrsport verschrieben hat“, sagt Wehrführer Matthias Beckmann. An Landesmeisterschaften, die alle zwei Jahre stattfinden, nahmen die Kleinower schon öfter teil. Bei den alle vier Jahre stattfindenden Deutschen Meisterschaften gaben sie in diesem Jahr ihre Premiere. Für die Blauröcke aus dem kleinen Prignitzdorf hat es  nicht fürs Treppchen gereicht, aber dennoch brachte der Ausflug auf die ganz große Wettkampfbühne jede Menge Erfahrung und Spaß. Mit der Wehr in Uenze haben die Kleinower in diesem Jahr die Truppmannausbildung und gemeinsame Übungen durchgeführt. Leider gibt es in Kleinow keine Jugendwehr mehr. „In Uenze gibt es noch eine Jugendwehr, das unterstützen wir natürlich, würden uns aber auch freuen hier in Kleinow wieder eine Jugendgruppe aufbauen zu können“, so der Wehrführer. Die Kleinower werden jährlich zu fünf bis zehn Einsätzen gerufen. „Auch wenn sich 40 Kameraden viel anhören, haben auch wir gerade tagsüber Probleme mit der Einsatzbereitschaft und würden uns also über neue aktive Mitglieder sehr freuen.“

Darüber hinaus engagiert sich die Feuerwehr auch im Gemeinschaftsleben des Ortes. So hat das Weihnachtsbaumverbrennen wie in anderen Orten bereits Tradition und mit dem Ortsbeirat hat man seit zwei Jahren das Maibaumaufstellen für sich wiederentdeckt.

Ein Vierteljahrhundert auf Achse

Am 2. April 1991 gründete Uwe Scheffer in Uenze seine Spedition. „Das war Absicht mit dem 2. April, denn ich wollte nicht, dass die Firma ein Aprilscherz wird“, sagt Uwe Scheffer schmunzelnd. Angefangen hat alles mit einem Sattelzug. Heute fahren 11 Lkws mit Prignitzer Kennzeichen unter der Flagge der Spedition aus Uenze auf den Straßen in ganz Deutschland. Dabei setzt Uwe Scheffer nur nicht spezialisierte Fahrzeug ein. Also keine Tanker, Holzlaster oder Tieflader. „Wir sind hin und wieder auch mal im Ausland unterwegs. Hauptsächlich Papier, Stahl oder Palettenware gehören zu unserer Fracht“, erzählt der Unternehmer. Er hat vor kurzem das 25. Gründungsjubiläum seiner Firma gefeiert und hat in den Jahren viel erlebt. Biodiesel sollte vor einigen Jahren das Allheilmittel für die Laster sein. Auch Uwe Scheffer rüstete seine gesamte Flotte um und konnte wenig später die politische Rolle rückwärts live miterleben. „Auf die Politik ist zu wenig Verlass in diesem Land, auch die Beteiligung der Bürger an politischen Prozessen und Entscheidungen kommt meiner Meinung nach viel zu kurz“, sagt Scheffer, der Mitglied der Plattenburger Gemeindevertretung ist und auch gegen TTIP in Hannover demonstriert hat. „Für uns ist das Internet das wichtigste Arbeitsmittel geworden. Wir bekommen über zahlreiche Internetplattformen unsere Aufträge, natürlich helfen auch über Jahre gewachsene Verbindungen“, sagt Scheffer. Mit seinem Unternehmen beweist Uwe Scheffer  täglich, dass man nicht nur in Ballungszentren erfolgreich sein kann, sondern auch von einem kleinen Dorf in der Prignitz aus.

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