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28. September 2016 | 17:23 Uhr

Splitter : Die Windenergie prägt zunehmend das Bild von Mertensdorf und dessen Umgebung

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sie sind fast überall vom Dorf aus zu sehen, die Windenergieanlagen. Hoch recken sie sich über die flache Landschaft und säumen den Weg nach Silmersdorf. 21 Anlagen ziehen sich direkt vom Dorfrand bis in die Umgebung. Wer den Blick ein Stück in die Ferne schweifen lässt, erblickt überall weitere Windparks.

Doch auch im Dorf hat sich einiges verändert. Viele Häuser sind in den vergangenen Jahren renoviert worden. Der Anger ist nicht mehr nur das räumliche, sondern wieder auch das soziale, kulturelle und gesellschaftliche Zentrum des Ortes. Von 2006 bis 2008 wurde die Kirche renoviert. Auch dem Gemeindehaus, der Feuerwehr, dem Spielplatz und der Sportanlage haben Gemeinde und Bürger neuen Glanz verliehen.

Silmersdorf will die Sonne anzapfen und widmet sich dem Erbe der Vergangenheit

An der Silmersdorfer Kirche stoßen die verschiedenen Aspekte der Ortsgeschichte zusammen. Zwar ist das Dorf mehr als 600 Jahre alt, aber der 30-jährige Krieg verwüstete den Ort so schwer, dass erst 100 Jahre später wieder einen Neustart gab. In diesem Zuge wurden auch die ersten Linden gepflanzt, die das Ortsbild prägen. 1850 wurde die Kirche errichtet, 20 Jahre später die Bäume in deren Umfeld gepflanzt. Und 1945 kam ein weiteres historisches Element hinzu, KZ-Häftlinge wurde auf einem Todesmarsch durch den Ort getrieben, ein Gedenkstein und ein kleines Blumenbeet erinnern daran.

Auch der Ausbau alternativer Energien hat Silmersdorf erreicht. Auf der Gemarkung soll der bereits vierte Solarpark im Amt Putlitz-Berge entstehen.

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erstellt am 22.Sep.2016 | 10:45 Uhr

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