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02. Dezember 2016 | 19:08 Uhr

Hintergrund : „Das sind schwerste Straftaten“

vom

Täglich neue Angriffe von Horror-Clowns. Maskierte greifen wahllos Menschen an, erschrecken und verletzen sie. Andreas Herholz sprach über diese Vorfälle mit Oliver Malchow, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Wie reagiert die Polizei auf diese Entwicklung?

Malchow: In Deutschland ist das ein relativ neues Phänomen. In den vergangenen Jahren hat man das bereits in den USA und im europäischen Ausland beobachtet. Auch wenn es sich hier um als Clowns maskierte Täter handelt, ist das alles andere als komisch. Das sind schwerste Straftaten.

Wer bereit ist, jemandem Todesangst einzujagen, mit dem Messer oder mit einer Kettensäge auf ihn loszugehen, der nimmt Verletzungen oder gar den Tod in Kauf. Das ist kein Schabernack und gehört verfolgt und bestraft. 

Was erwartet die maskierten Täter?

Hier müssen sich Menschen bedroht fühlen. Das kann auch als Körperverletzung verfolgt werden, wenn die Opfer bedrängt und eingeschüchtert werden. Wenn jemand  um sein Leben fürchten muss, ist das eine Straftat, auch wenn er nicht körperlich verletzt wird. Wenn hier nur ein Schreck eingejagt wird, ist dies lediglich eine Ordnungswidrigkeit.

Zeugen sollten auf jeden Fall sofort die Polizei rufen. Auch die Opfer sollten sich an die Polizei wenden und Anzeige erstatten, damit mögliche Straftaten verfolgt werden können.

Wenn  diese Taten nicht geahndet werden, drohen weitere bis hin zu einer ganzen Serie. Jeder muss wissen, dass so etwas nicht ohne Folgen bleibt.  Das sind keine Clowns, das sind Rowdys und Gewalttäter.

 

 

 

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erstellt am 21.Okt.2016 | 19:01 Uhr

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