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07. Dezember 2016 | 09:39 Uhr

Bürgermeisterin : „Bentwisch verbindet“ wird hier gelebt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bürgermeisterin Susanne Strübing im Gespräch

Was macht die Gemeinde Bentwisch lebens- und wohnenswert?

Wir haben den Slogan „Bentwisch verbindet“ und den leben wir auch. Das bedeutet, dass wir uns als Gemeinde generationsübergreifend entwickeln wollen: von der Geburt über das Kleinkindalter und Schüler bis zum Start in das Berufsleben. Und dafür müssen wir die passende Infrastruktur schaffen. Das sind immer wieder Herausforderungen, die wir aber gerne annehmen.

Worin bestehen diese Herausforderungen beziehungsweise wo besteht Bedarf?

Wie haben Nachholbedarf in punkto Wohnungsbau. Das haben wir schon bei unseren 16 altersgerechten Wohnungen gemerkt. Und wenn wir unser neues 60 Hektar großes Gewerbegebiet erschließen, bedeutet das etwa 600 neue Arbeitskräfte. Und die wollen dann selbst auch da wohnen, wo sie arbeiten.

Gibt es denn noch Möglichkeiten, neue Wohngebiete zu erschließen?

Ja, wir haben die Planungsrechte für Gebiete, die aber nicht Eigentum der Gemeinde sind. Und kommunale Flächen haben wir keine mehr. Geplant ist, das Wohngebiet Hasenheide 2 in zwei Abschnitten zu erschließen, wo wir nach Möglichkeit die Flächen kaufen wollen. Jetzt sind wir dabei, 3,2 der insgesamt 6,4 Hektar zu beplanen und rechnen mit etwa 50 Grundstücken und somit etwa 150 neuen Einwohnern für die Gemeinde. Wir sind aber noch nicht in der Entscheidungsphase, wie das Wohngebiet aussehen soll, also ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser gebaut werden sollen.

Und wie sieht es mit der Infrastruktur aus?

Das ist bei uns alles auf dem neuesten Stand. Wir haben eine moderne Schule, einen sehr gut ausgestatteten Kindergarten sowie ein weiteres Gebäude für die Hort-Betreuung gebaut, in dem auch die Vorschulkinder untergebracht sind. Dadurch konnten wir die Kapazität an Krippenplätzen halten. Und im Moment ist der Bedarf diesbezüglich gedeckt.

Gibt es etwas, was in der Gemeinde noch fehlt?

Seitdem wir mit dem Bau des Börgerhus begonnen haben, ist auch die Problematik Arzt in der Gemeinde ein Thema. Wir waren immer bemüht, mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Und momentan sind wir auch in konkreten Verhandlungen. Ansonsten haben wir hier zwei Zahnärzte und ein Allgemeinarzt hält eine Sprechstunde ab. Dann gibt es noch eine Physiotherapie.

Außerdem wäre ein Kulturverein schön, der Angebote für Familien oder Abendveranstaltungen offeriert. Auch ein Bistro im Börgerhus ist im Gespräch. Es ist zwar nicht immer alles perfekt, aber wir tun recht viel für die Lebensqualität der Einwohner – wie zum Beispiel mit dem Grünschnitt-Container, der ganzjährig steht. Und was ich als Rückmeldung von vielen Einwohnern bekomme, das spricht dafür, dass die meisten zufrieden sind.

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