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Wirtschaft

04. Dezember 2016 | 00:52 Uhr

Plus von 166 Prozent : Werbeeinnahmen treiben Facebook-Gewinn weiter in die Höhe

vom

Facebook wächst nach wie vor kräftig: Das Online-Netzwerk steigert Nutzerzahlen, Gewinn und Erlöse in hohem Tempo. Vor allem das Werbegeschäft auf Mobilgeräten erweist sich als Erfolgsbringer.

Ein boomendes Geschäft mit Werbung auf Mobilgeräten wie Smartphones hat Facebook im dritten Quartal zu einer annähernden Verdreifachung des Gewinns verholfen. Verglichen mit dem Vorjahreswert legte der Überschuss um 166 Prozent auf 2,38 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro) zu.

Das teilte der Internetkonzern nach US-Börsenschluss mit. Die Erlöse kletterten um 56 Prozent auf 7,0 Milliarden Dollar.

Die Werbeerlöse, Facebooks wichtigste Einnahmequelle, stiegen um 59 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar. Der Anteil an dieser Summe, den das Geschäft mit Anzeigen auf Mobilgeräten ausmacht, legte im Jahresvergleich von 78 auf 84 Prozent zu. Facebook hatte Ende September 1,79 Milliarden aktive Nutzer pro Monat, das waren 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Pro Tag nutzten 1,18 Milliarden Menschen das Online-Netzwerk, ein Anstieg von 17 Prozent.

«Wir hatten ein weiteres gutes Quartal», verkündete Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der einmal mehr die Ambitionen im Video-Bereich herausstellte. Hier war das Unternehmen zuletzt in die Kritik geraten, nachdem es im September einräumte, bei der Angabe der Zeiten übertrieben zu haben, die Nutzer im Schnitt Videos auf Facebook angucken. Bewegtbilder sind eine lukrative Quelle für zusätzliche Werbeeinnahmen.

Die Quartalszahlen übertrafen zwar die Erwartungen der Analysten, dennoch reagierten Anleger verhalten. Die Facebook-Aktie verzeichnete nachbörslich zunächst leichte Verluste, geriet dann aber stärker unter Druck und zwischenzeitlich mit über fünf Prozent ins Minus, nachdem das Management Investoren in einer Telefonkonferenz auf sinkende Erlöse einstellte. Seit Jahresbeginn hat der Kurs allerdings auch schon um 22 Prozent zugelegt.

Facebook-Mitteilung

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erstellt am 02.Nov.2016 | 22:53 Uhr

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