zur Navigation springen

Wirtschaft

07. Dezember 2016 | 21:18 Uhr

Kleinere Städte im Fokus : Flixbus will Liniennetz ausweiten

vom

Flixbus will mit neuen Strecken, wachsenden Kundenzahlen und vor allem volleren Busse profitabel werden.

Das Fernbus-Unternehmen Flixbus will sein Liniennetz weiter ausbauen. «Es wird neue Verbindungen in Deutschland geben, wobei wir zunehmend auch kleinere Städte anfahren», sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein der «Welt am Sonntag».

«Darüber hinaus sind weitere grenzüberschreitende Verbindungen und Nachtbuslinien geplant.» Dabei sollten verstärkt Ziele im europäischen Ausland wie Dänemark, Schweden und Norwegen in den Fahrplan aufgenommen werden. Der Marktführer ist außerdem mit der Lufthansa und Air Berlin als Flughafen-Zubringer im Gespräch. «Ein Trip Regensburg-Rio könnte künftig mit Flixbus beginnen», sagte Schwämmlein der Zeitung.

Flixbus will mit neuen Strecken, wachsenden Kundenzahlen und vor allem volleren Busse profitabel werden. Derzeit liegt die Auslastung bei 50 bis 70 Prozent. «Unser Ziel ist es, die Auslastung auf 60 bis 75 Prozent anzuheben», sagte Schwämmlein. Dies soll vor allem mit einer besseren Taktung erreicht werden, so sollen mehr Busse an nachfragestarken Tagen eingesetzt werden und weniger Fahrzeuge an erwartbar ruhigeren Tagen.

Mitte September war bekanntgeworden, dass mit der Deutschen Bahn der einzige verbliebene größere Flixbus-Konkurrent weitgehend aus dem Markt ausscheidet. Anfang August hatte die Deutsche Post ihren Ausflug ins umkämpfte Fernbusgeschäft nach drei Jahren beendet und die Aktivitäten an Flixbus verkauft. Der Fernbusmarkt war in Deutschland erst 2013 liberalisiert worden.

zur Startseite

von
erstellt am 02.Okt.2016 | 09:24 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen