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Politik

05. Dezember 2016 | 03:22 Uhr

Hillary Clinton vs. Donald Trump aktuell : US-Wahlergebnisse 2016: Die Bundesstaaten im Überblick

vom

Die Amerikaner haben Trump als Präsidenten gewählt. Wer wo das Rennen macht, sehen Sie auf unserer Karte.

Selten war ein Wahlkampf spannender - schon seit Monaten liefern sich die beiden US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump ein erbittertes Rennen (zum Liveblog zur Wahl geht es hier).

Auf unserer Karte sehen Sie laufend aktualisiert die Ergebnisse aus den einzelnen Bundesstaaten. Wenn Sie mit der Maus darüber fahren, erfahren Sie weitere Informationen. Sie können auch in die Karte hineinzoomen. Im Laufe der Wahl färben wir die Flächen je nach Wahlsieger - rot steht für den Republikaner Donald Trump, blau für die Demokratin Hillary Clinton.

Die umkämpften Staaten - und wie sie entschieden haben

Für die Wahl entscheidend sind oft die sogenannten Swing States, also die Staaten, die nicht traditionell für die Republikaner oder die Demokraten stimmen, sondern bei denen der Wahlausgang offen ist. Dazu gehören Florida, North Carolina, Ohio, Indiana, Missouri, North Dakota, Virginia, Iowa, Pennsylvania, Colorado, New Mexico und Nevada.

Eine gesonderte Übersicht über diese Staaten und ihre Wahlergebnisse finden Sie auf der folgenden Karte. Zu Beginn der Wahlnacht sind die Swing States grün gefärbt, alle anderen orange. Im Laufe der Nacht tragen wir die Wahlergebnisse der Swing States nach und färben die Flächen entsprechend rot oder blau. Wenn Sie mit der Maus über die Karte fahren, sehen Sie, um welchen Staat es sich handelt.

So viele Wahlmänner verbuchen Clinton und Trump für sich

Entscheidend für den Ausgang der Wahl ist die Zahl der Wahlmänner und -frauen, die beide Kandidaten für sich gewinnen können. Die Mehrheit liegt bei 270 (538 Wahlmänner und -frauen gibt es insgesamt). Die Wahlmänner wählen im Dezember stellvertretend für das amerikanische Volk den Präsidenten. Der Kandidat, der am Wahltag einen Staat gewinnt, erhält nach dem in den meisten Staaten geltenden Mehrheitswahlrecht alle Wahlmänner und -frauen dieses Staates zugesprochen.

In der folgenden Grafik ist die Verteilung der Wahlmänner und -frauen zu erkennen - wir aktualisieren sie laufend:


Spannender als gedacht: Trump baut Chancen aus

Donald Trump hat den wichtigen Bundesstaat Florida für sich entschieden und seine Siegchancen bei den US-Präsidentschaftswahlen erheblich ausgebaut. Der umstrittene Republikaner konnte auch die Wechselwählerstaaten North Carolina und Ohio für sich entscheiden. Seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton gewann in Virginia und Colorado.

Die Siege Trumps kamen überraschend, er sicherte sich die meisten der umkämpften Staaten. Clinton war als Favoritin in die Wahl gegangen. Vor allem in den Bundesstaaten im sogenannten Rostgürtel der USA wie Wisconsin und Michigan lag die Demokratin überraschend hinten. Trumps Wahlkampf, in dem er auch gegen internationale Handelsabkommen und Globalisierung Stimmung gemacht hatte, verfing in diesen von Abschwung geprägten Gegenden offensichtlich sehr. Das hatten Meinungsforscher so nicht vorausgesehen.

Auch ein Umschwung im von den Republikanern dominierten Repräsentantenhaus gelang den Demokraten nicht. Sie verfehlten dieses Ziel klar. Noch schlimmer: Auch im Senat, auf den sich die Demokraten große Hoffnungen gemacht hatten, sah es nicht nach einem Sieg aus.

Beide Kandidaten hatten sich in den vergangenen Wochen erbitterte Auseinandersetzungen geliefert. Der Wahlkampf gilt als einer der härtesten und schmutzigsten der amerikanischen Geschichte. Er war geprägt von persönlichen Beleidigungen und Schmähungen. Ein Ringen um politisch attraktivere Positionen gab es nicht. Fakten und Inhalte spielten kaum eine Rolle.

Noch nie in der Geschichte der US-Wahlen waren zwei Kandidaten gleichermaßen so unbeliebt: Trump wegen seiner Art und seiner Ausfälle, Clinton wegen ihrer Skandale und ihrer Nähe zum bestehenden System.

Wahlberechtigt waren etwa 219 Millionen Menschen. Voraussetzung war, dass sich ein Wähler registrieren ließ und nicht von der Wahl ausgeschlossen wurde - beispielsweise wegen einer kriminellen Vergangenheit.

(mit dpa)

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erstellt am 09.Nov.2016 | 09:31 Uhr

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