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Politik

07. Dezember 2016 | 23:12 Uhr

Abschied von Obama : Obama gegen Vorverurteilung Trumps

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bei seinem letzten öffentlichen Auftritt wirbt Obama dafür, Trump eine Chance zu geben

US-Präsident Barack Obama hat bei seinem letzten öffentlichen Auftritt im Ausland dafür geworben, seinem Nachfolger Donald Trump eine Chance zu geben. „Erwartet nicht das Schlechteste. Hofft, dass die Administration ihren Job machen und arbeiten wird. Danach kann man sein Urteil fällen“, sagte Obama am Rande des Apec-Gipfels in Lima. Trump setzte unterdessen seine Regierungsbildung fort. Offen blieb weiter, wer den überaus wichtigen Posten des Außenministers bekleiden wird.

Als ein Kandidat gilt der frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney, bisher einer der schärfsten innerparteilichen Kritiker des Republikaners. Trump traf sich am Sonnabend mit ihm in seinem Golfclub in Bedminster. Aus Äußerungen Romneys geht hervor, dass es dabei um die Außenpolitik ging.

Eine Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten von 2012 als Außenminister würde sich stark von Trumps bisherigen Personalentscheidungen abheben. So will er Senator Jeff Sessions zum Justizminister machen, denEx-General Michael Flynn zum nationalen Sicherheitsberater und den Abgeordneten Mike Pompeo zum CIA-Direktor. Alle konservative Hardliner. Vor diesem Hintergrund wurde spekuliert, dass sich Trump zur Beruhigung moderaterer Kreise für Romney entscheiden könnte.

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