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Kritik an Luftangriffe in Palmyra : Israel bombadiert Syrien: Russland bestellt Botschafter ein

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Israelische Luftwaffe greift Ziele in Palmyra an, wo auch russische Soldaten stationiert sind.

Als Reaktion auf die israelischen Luftangriffe auf Ziele in Syrien hat Russland den israelischen Botschafter einbestellt. Das bestätigte Russlands Vizeaußenminister Michail Bogdanow der Agentur Interfax am Montag in Moskau. „Wir haben einen speziellen Verbindungskanal (zur Vermeidung von Zwischenfällen), und wir wollen, dass dieser Kanal effektiver funktioniert“, sagt Bogdanow.

Die israelische Luftwaffe hatte in der Nacht zum Freitag Ziele in der Nähe der Oasenstadt Palmyra attackiert. Dort sind auch russische Soldaten zum Minenräumen im Einsatz. Syrische Regierungstruppen hatten Anfang März mit russischer Unterstützung die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus der Unesco-Welterbestadt Palmyra vertrieben.

Israels Armee bestätigte den Angriff am Freitag. Als Reaktion seien aus Syrien mehrere Raketen auf die israelischen Kampfjets abgefeuert worden, sagte eine Sprecherin in Tel Aviv. Eine Rakete sei von israelischen Verteidigungssystemen abgefangen worden.

Nach israelischen Medienberichten hat Israels Luftwaffe außerdem am Sonntag ein Fahrzeug in der Nähe von Kuneitra auf den syrischen Golanhöhen angegriffen. Dabei sei ein Kommandeur der syrischen Luftabwehr getötet worden. Israels Armee wollte sich dazu nicht äußern. Israel greift nach Medienberichten immer wieder Ziele in Syrien an, um Waffenlieferungen an die verfeindete Hisbollah-Miliz zu verhindern.

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erstellt am 20.Mär.2017 | 11:00 Uhr

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