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Politik

10. Dezember 2016 | 13:42 Uhr

Fall Peggy : DNA-Analyse: Täter ermitteln, Unschuldige entlasten

vom

Der sogenannte genetische Fingerabdruck ist eines der modernsten und erfolgreichsten Instrumente zur Aufklärung von Gewaltverbrechen. Dabei werden Teile der in den menschlichen Zellen enthaltenen Erbsubstanz Desoxyribonukleinsäure (DNS, englisch: DNA) untersucht.

So kann die Identität eines Menschen nahezu zweifelsfrei festgestellt werden.

Für eine DNA-Analyse genügen geringste Spuren von Blut, Haut, Schweiß, Knochen oder Haaren. Die Technik kann dabei helfen, Verbrechen aufzuklären, die bereits Jahrzehnte zurückliegen. Das Bundeskriminalamt weist darauf hin, dass die DNA-Analyse die Arbeit am Tatort und die kriminalistische Ermittlung nicht ersetzen, aber wirkungsvoll ergänzen kann.

Seit 1998 arbeiten die deutschen Behörden mit einer zentralen DNA-Analyse-Datei, die beim Bundeskriminalamt (BKA) eingerichtet wurde und DNA-Identifizierungsmuster in Form von Zahlencodes speichert. Sie enthält mehr als 1,1 Millionen Datensätze, jeden Monat kommen rund 8900 neue hinzu. Seit 1998 wurden rund 230 000 Treffer erzielt - vor allem bei Delikten wie Diebstahl, Raub und Erpressung, Mord oder Totschlag.

Bundeskriminalamt

Bundesinnenministerium

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erstellt am 14.Okt.2016 | 10:31 Uhr

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