zur Navigation springen

Politik

10. Dezember 2016 | 00:13 Uhr

Hintergrund : Bestverdiener im Cockpit - Was verdienen Piloten?

vom

Lufthansa-Piloten gehören zu den bestbezahlten Angestellten in Deutschland. Nach Unternehmensangaben steigen junge Flugoffiziere nach der zweijährigen, teils selbstbezahlten Flugschule mit einem Brutto-Grundgehalt von 55 500 Euro ein.

Das ergibt inklusive Zulagen für Schichtdienst und Flugstunden über das vereinbarte Maß hinaus ein realistisches Anfangsgehalt von rund 73 000 Euro. Nahezu jedes Jahr folgt nun nach dem «Senioritätsprinzip» die nächste Gehaltsstufe. Nach derzeit 23 Schritten ist die oberste Kapitänsstufe mit einem Grundgehalt von 193 000 Euro erreicht, inklusive Zulagen können das pro Jahr mehr als 255 000 Euro brutto werden.

Ähnliche Gehälter werden bei europäischen Ex-Staatsfluglinien wie der Air France-KLM auch bezahlt. Etwas unter diesem Niveau liegen nach einer Aufstellung der Website Airliners.de die British Airways und Easjet, die von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) in der Vergangenheit schon als Messlatte für einen möglichen Low-Cost-Tarifvertrag im Lufthansa-Konzern genannt worden ist.

Das untere Marktende markieren kleinere Gesellschaften wie die Air-Berlin-Tochter Niki, bei der ein Kapitän laut dem Portal Pilotjobsnetwork bis zu 74 000 Euro im Jahr verdienen kann. Allerdings locken hier vergleichsweise hohe Zulagen für tatsächlich geleistete Flugstunden.

Der irische Billigflieger Ryanair wehrt sich gegen den Vorwurf des Sozialdumpings. Bei der Airline könnten Kapitäne bis zu 170 000 Euro verdienen, erklärte ein Unternehmensvertreter. In Branchenvergleichen ist hingegen von 85 000 Euro Höchstgehalt und 25 000 Euro Einstiegssalär die Rede.

Lufthansa zum Pilotenberuf

Gehaltstabellen diverse Airlines Pilotjobsnetwork

Übersicht Pilotengehälter Airliners.de

zur Startseite

von
erstellt am 25.Nov.2016 | 15:11 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen