zur Navigation springen

Panorama

27. August 2016 | 17:11 Uhr

Facebook-Fotos und Videos : Nach Warnemünde Delfine auch in der Flensburger Förde

vom

Delfine waren am Wochenende in der Flensburger Förde unterwegs. Bei Facebook gibt es mehrere Videos von den Tümmlern.

Am Wochenende haben offenbar mehrere Augenzeugen Delfine vor Sonwik in der Flensburger Förde gesehen. Die Tiere kamen nah an das Boot eines Anglers, der Fotos und Videos der ungewöhnlichen Begegnung bei Facebook veröffentlichte.

Delfin springt vor Sonwik

Posted by Sven Vollertsen on Sonntag, 7. Februar 2016

Delfine im Flensburger Innenhafen

Posted by Sven Vollertsen on Sonntag, 7. Februar 2016

In einem anderen Facebook-Video ist zu sehen, wie zwei Delfine ein Boot begleiten. Die Tiere haben eine große Ähnlichkeit mit den Schweinswalen, früher wurden diese sogar als eine Unterart der nahen Verwandten gesehen. Heute weiß man, dass die Schweinswale eine eigene Familie bilden und nur zu den Delfinartigen gehören.

Dolphin watching with the new  boat in the Flensburg  Fjord on the 5 of february

Posted by Joachim Kowalski on Samstag, 6. Februar 2016

„Der natürliche Lebensraum der Großen Tümmler sind die Nordsee und der Atlantik“, erklärt  der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Harald Benke. Auf der Jagd nach Nahrung dringen sie gelegentlich in die Ostsee vor. Vor der dänischen Ostseeküste würden häufiger Tümmler beobachtet. Die erste Beobachtung in der deutschen Ostsee ist demnach für den 6. Mai 1842 vor Stralsund verzeichnet. Zehn Jahre später verirrte sich gar eine „Schule“ - also eine Gruppe - in den Greifswalder Bodden. Weitere Beobachtungen sind 1870 vor Kiel und 1882 für Lübeck verzeichnet. Zuletzt war 2007 ein totes, in der Ostsee treibendes Tier von einem Schiff auf der Fahrt nach Eckernförde in Schlepptau genommen worden.

Anfang des Jahres haben die Seenotretter vor Grömitz Delfine entdeckt.

Im Dezember gab es Sichtungen bei Scharbeutz.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen