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Panorama

08. Dezember 2016 | 08:52 Uhr

Fahrer festgenommen : Fünf Kinder sterben bei Schulbusunfall in USA

vom

Unfall auf dem Heimweg: Im US-Bundesstaat Tennessee überschlägt sich ein Bus mit Grundschülern. Mindestens fünf Kinder sterben. Der Fahrer wird festgenommen. Fuhr er zu schnell?

Bei einem schweren Unfall mit einem Schulbus sind im US-Bundesstaat Tennessee mindestens fünf kleine Kinder ums Leben gekommen. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft nach Berichten von US-Medien.

Der Unfall geschah unweit der Stadt Chattanooga im Süden des Staates. Drei der Opfer besuchten die vierte Klasse, eines die erste, eines den Kindergarten. In ersten Berichten hatte die Staatsanwaltschaft von sechs toten Kindern gesprochen.

Die Unfallursache war zunächst unklar. Es habe ausgesehen, als ob das Fahrzeug mit Wucht gegen einen Baum geprallt sei. «Geschwindigkeit könnte als Faktor zu dem Unfall beigetragen haben», sagte Chattanoogas Polizeichef Fred Fletcher. «Was heute passiert ist, ist der schlimmste Alptraum eines jeden Polizeibeamten.»

Der 24 Jahre alte Busfahrer wurde festgenommen, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Ihm würden mehrere Tötungsdelikte sowie eine rücksichtslose Fahrweise und die Gefährdung von Menschenleben vorgeworfen. Im Laufe der Ermittlungen könnten in den kommenden Tagen noch weitere Anklagepunkte hinzukommen.

Zum Zeitpunkt des Unfalls waren Medienberichten zufolge rund 35 Schüler an Bord des Busses der Woodmore Elementary School, vom Vorschulalter bis zur fünften Klasse. 23 wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sechs der Verletzten befanden sich in kritischem Zustand.

Bilder im Fernsehen und in sozialen Medien zeigen einen schwer zerstörten, auf der Seite liegenden Bus. Helfer brauchten mehr als zwei Stunden, um alle Opfer aus dem Wrack zu bergen. Zahlreiche Kinder, die den Unfall mit leichten Blessuren überstanden hatten, klammerten sich verstört an ihren Eltern fest.

Die Hilfsbereitschaft in der Gegend war groß. Hunderte Freiwillige gaben Berichten zufolge Blutspenden für die Opfer ab. Eine Anwohnerin kaufte laut «New York Times» eine ganze Kiste Plüschtiere für die Kinder an der betroffenen Grundschule.

Tennessees Gouverneur Bill Haslam sprach von einem «traurigen Geschehen». Der Kongressabgeordnete Chuck Fleischmann äußerte sich auf Facebook zutiefst betroffen von der Tragödie. «Ich werde für die Kinder und ihre Familien beten.»

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erstellt am 22.Nov.2016 | 15:26 Uhr

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