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10. Dezember 2016 | 00:09 Uhr

Udo Lindenberg : „Und ich mach’ mein Ding...“

vom

Udo Lindenberg ist mit 70 „fit wie ein Turnschuh“: Nach Album, Jubiläums-Geburtstag und Stadion-Tour kommt nun sein Musical nach Hamburg – und im Mai ist er zwei Mal in Schwerin.

Endlich! Udo Lindenberg ist sichtlich bewegt. Sein Musical „Hinterm Horizont“ kommt nach Hamburg  – in sein „Wohnzimmer“. Am 10. November ist Premiere  an der Reeperbahn. Wo auch sonst?

„Das ist echt ehrenvoll, dass die das jetzt hier machen. Es ist ja eine Episode aus meinem Leben“, erzählt der Panikrocker beim Probenstart am Donnerstag. „Außerdem hat die Story hier angefangen.“ Damals habe er gleich das Gefühl gehabt: „Hier geht es richtig ab – als Rockstar, Trommler, Berater im Underground... Oder als Erbschleicher notfalls. Im  Café Käse mit den älteren Damen, Tischtelefon, weißte. Käffchen, Eierlikör, junger Mann für’n Tänzchen... Muss ja nicht zum Äußersten kommen!“ Wie wir wissen, kam es zum Glück auch anders.

Und dann steht er mit Serkan Kaya und Josephin Busch auf der Stage-Bühne, trällert mit der Crew sein „Reeperbahn“ –  ein eingespieltes Team. „Wir sind wie Geschwister“, sagt Udo über die Hauptdarsteller. „Das ist keine andere Generation, das ist ein Ding. Rock’n Roller sind so! Scheißegal, wie alt.“

Dass das  „Lindical“, wie Udo „Hinterm Horizont“ selber nennt, nur einen Ausschnitt aus dem „Lindenwerk“ sein kann, ist auch Ulrich Waller bewusst. „Sein ganzes Leben – das können wir später immer noch. Es ging uns erst einmal um die deutsch-deutsche Geschichte, Udo als Identifikationsfigur im Osten und im Westen“, erzählt der Regisseur.

Und was wird in Hamburg anders? „Die Story hat ja schon immer in Berlin und Hamburg gespielt“, erklärt Waller. Bisher war Hamburg aber bei Mauer, dem Mädchen aus Ostberlin und den Fans eher im Hintergrund. „Jetzt drehen wir das wieder zurück,  die Perspektive ändert sich.  Dass Udo der Rocker aus Hamburg ist, wird eine größere Rolle spielen.“

Kerstin Schnitzler  verrät, dass es ein neues Cello-Girl  geben wird, das fliegt. „Und eine Reeperbahn-Gang am Ende.“ Bei vielen anderen Effekten sei man noch am Tüfteln, so die Produzentin. Noch proben die Darsteller im Stage-Quartier – das Operettenhaus  wird umgebaut. Gestern fuhren erste Lkw mit Bühnenbildern vor, der riesige Udo-Hut ist natürlich auch dabei.  Ab 22. Oktober gibt’s dann den letzten Feinschliff.

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„Schwerin, Schwerin... Ja, Hammer, die gehen richtig ab da!“ Der Panikrocker hat derweil  auch seine beiden Auftritte in Schwerin schon im Blick. Seit einigen Tagen ist klar, dass   es ein Zusatzkonzert am  7. Mai geben wird. Fit ist er auf jeden Fall: „Ich hab mein Leben umgestellt , mach Sport.  Nachts – rennen, joggen, bisschen Body, ne“, nuschelt die Nachtigall. „Die Sauferei habe ich zurückgefahren. Früher Mengenlehre – mehr ist mehr. Jetzt eher gezielte Maßnahmen:  ein Schlückchen Eierlikör mal,  damit die Stimme lieblicher klingt. Oder ein Schluck Whiskey, dass sie  auch rauer wird.“

Fakt ist auch: „Wir waren schon länger nicht mehr in der Gegend, wollten immer wieder mal hin. Aber dann Riesenshows in den Stadien... Doch jetzt geh’n wir noch mal los.  Ich freu’ mich total – so viele Experten in Sachen Panik!“

Tickets für das Konzert am 7. Mai gibt es direkt hier.

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erstellt am 30.Sep.2016 | 18:45 Uhr

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