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07. Dezember 2016 | 09:40 Uhr

Schweden-Export : Promi-Geburtstag vom 25. November 2016: Joel Kinnaman

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Auf den ganz großen Sprung nach oben wartet der Schauspieler Joel Kinnaman zwar noch, aber sein Name hat in Hollywood inzwischen durchaus Gewicht.

Joel Kinnaman ist ein Typ, der ganz offensichtlich nicht lange fackelt. Eine Hauruckaktion und auch ein wenig bizarr war jedenfalls seine Hochzeit mit der Tattoo-Künstlerin Cleo Wattenstrom.

Die beiden haben dieses Jahr in einer Wedding Chapel in Los Angeles mit dem schönen Namen «SameDayMarriage.com» geheiratet. 435 Dollar kostete der Spaß in der «Kapelle», die Kinnaman an eine «mittelalterliche Foltereinrichtung» erinnerte. Er sei eben ein romantischer Typ scherzte der Schauspieler später in der US-Morgenshow «Live! with Kelly».

Cleo und Joel teilen sich nicht nur die Freude an Tattoos - an Kinnamans Oberarm prangt selbst ein großes «One Life»-Kunstwerk -, beide haben auch ihre Wurzeln in Schweden. Cleo Wattenstrom wuchs als Teenager dort auf, Kinnaman, Sohn einer Schwedin und eines Amerikaners, wurde dort geboren. Die beiden sprechen ganz offensichtlich die gleiche Sprache.

Seine ersten Erfolge hatte Joel Kinnaman, der heute 37 Jahre alt wird, in seiner schwedischen Heimat. Mit Serien wie «GSI - Spezialeinheit Göteborg» machte er auf sich aufmerksam. Inzwischen hat er sich aber auch in Hollywood einen Namen gemacht.

Als Maschinenmensch war er an der Seite von Gary Oldman und Michael Keaton in dem «RoboCop»-Remake von 2014 zu sehen. Tom Hardy und Noomi Rapace waren seine Co-Partner in dem Serienkiller-Thriller «Kind 44» (2015) und in «Run All Night» (2015) werden Liam Neeson und Kinnaman durch New York gehetzt.

Eine Paraderolle ergatterte er an der Seite von Mireille Enos in der düsteren TV-Serie «The Killing», ein Remake der dänischen Serie «Kommissarin Lund - Das Verbrechen» (ab 2007).

In einem ständig verregneten Seattle versuchen die beiden ungleichen Cops grausige Verbrechen aufzuklären. Kinnaman gibt dabei den leicht abgerissenen Stephen Holder - ein tougher Bursche, der eine Drogenvergangenheit hat und immer ein wenig undurchsichtig erscheint. Ein Hauch von Gefahr und Unheil schwingt dabei immer mit - wie bei vielen seiner Rollen.

Einen großen Schritt vorwärts hat der smarte Joel Kinnaman, der noch auf dem Sprung zum «Leading Actor» wartet, mit der Comic-Verfilmung «Suicide Squad gemacht», die mit Hochkarätern wie Will Smith und Jared Leto besetzt wurde. Ein Team aus Schwerverbrechern kämpft gegen das übermächtige Böse. Kontrolliert werden die Superschurken von dem Super-Soldaten Rick Flag (Joel Kinnaman), der das Leben der kaum zu bändigen Kriminellen dank injizierter Sprengstoffkapseln per Klick aufs Smartphone auslöschen kann.

Noch bleibt abzuwarten, welche Weichen durch diesen Film eventuell gestellt wurden...

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erstellt am 25.Nov.2016 | 00:01 Uhr

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