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Leute

05. Dezember 2016 | 09:25 Uhr

Leute : Ist Prinz Harry liiert?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Neue Spekulationen um den royalen Rebellen und „begehrtesten aller Junggesellen“

Struppiger roter Haarschopf, immer ein schalkhaftes Lächeln auf den Lippen und eine sportliche Figur. Prinz Harry (32), der fünfte in der britischen Thronfolge, gilt bei Medien im Vereinigten Königreich auch als „the most eligible bachelor“ – der begehrteste aller Junggesellen. Zumindest bis vor Kurzem.

Seit Tagen steht der Prinz im Zentrum medialer Aufmerksamkeit, weil er ein ähnliches Perlenarmband trägt wie die 35-jährige US-Schauspielerin Meghan Markle. Viele Verehrerinnen fragen sich nun: Ist Harry liiert? Seine Anziehungskraft auf Frauen verdankt Harry nicht zuletzt dem rauen Charme des royalen Rebellen. Wilde Partys in Las Vegas oder sein Auftritt in Nazi-Uniform auf einer Kostümparty – bei aller Empörung in der Berichterstattung schwang auch immer etwas lustvolle Bewunderung über die Widerspenstigkeit dieses Prinzen mit.

Doch solche Nachrichten über Harry, der eigentlich Henry heißt, gehören längst der Vergangenheit an. Inzwischen macht der Prinz mehr Schlagzeilen mit seinem Einsatz für aidskranke Kinder in Afrika oder versehrte Veteranen. Ohne die Steifheit, die seinem älteren Bruder William manchmal anhaftet. Harry lässt kaum eine Gelegenheit aus, hinter einem Ball hinterherzurennen oder mit Kindern herumzualbern.

Angeblich, so behaupten britische Medien nun, sollen sich Markle und Harry im Sommer in Kanada kennengelernt haben. Allerdings gibt es bislang weder ein gemeinsames Foto der beiden noch eine Bestätigung dafür, dass es sich um die gleichen Armbänder handelt, geschweige denn, dass die beiden verbandelt sind.

Im Sommer hatte Prinz Harry sich zwar beklagt, er habe Schwierigkeiten, eine Partnerin zu finden, weil sich die Presse gleich auf jede Frau stürze. Dennoch ist von Zurückhaltung in der Presselandschaft des Königreichs keine Spur. Selbst die seriöse „Times“ widmet der angeblich neuen Freundin des Prinzen eine Doppelseite und kommentiert das lediglich mit „Sorry Harry“.

Dabei ist das Interesse an Markle ausnahmsweise nicht nur voyeuristischer Natur. Die Aussicht, Prinz Harry könnte die zwei Jahre ältere, geschiedene US-Amerikanerin mit teilweise afro-amerikanischer Abstammung heiraten, lässt Liberale jubeln. Das teilweise als verkrustet wahrgenommene Königshaus könnte dadurch zum Vorbild an Toleranz und Weltoffenheit werden, glauben sie.

Konservative Medien scheinen mit gespielter Empörung dagegen nicht oft genug erwähnen zu können, dass die US-Schauspielerin in der Anwaltsserie „Suits“ auch schon einmal eine Sex-Szene gespielt hat. Auch ein wenig ernst gemeinter Britishness-Test, bei dem Markle im Sommer in einem britischen Fernsehsender durchfiel, wird genüsslich zitiert. Nur vier von 15 Fragen über Großbritannien habe sie richtig beantworten können.

Sollten die Gerüchte stimmen, würde Prinz Harry wohl seinem Ruf als Rebell des Königshauses wieder einmal alle Ehre machen. Seinem Schlag bei den Frauen würde es sicher kaum schaden.

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erstellt am 08.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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