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29. September 2016 | 07:01 Uhr

Monarchie : Flüchtlinge erinnern Königin Silvia an DDR-Erfahrung

vom

Als Teenager ist Silvia Sommerlath einmal unverhofft an der innerdeutschen Grenze in Bedrängnis geraten. Das hat die heutige Königin von Schweden nicht vergessen.

Königin Silvia von Schweden (72) fühlt sich aufgrund einer persönlichen Erfahrung an der innerdeutschen Grenze nach eigenen Worten in die Situation von Flüchtlingen hinein.

Als sie 13 Jahre alt war, sei sie mit dem Taxi an der innerdeutschen Grenze von Volkspolizisten angehalten worden - und ihr in Brasilien ausgestellter Pass sei bei der Kontrolle zunächst nicht anerkannt worden, sagte die gebürtige Heidelbergerin in einem «Tagesspiegel»-Interview vom Montag. Das sei eine «entsetzliche Situation» gewesen, sagte die Königin weiter. «Daran denke ich jetzt immer, wenn ich die Flüchtlinge sehe: Es erinnert mich daran, dass man plötzlich in eine Situation geraten kann, in der man keine Kontrolle hat und nicht versteht, was vor sich geht.»

Königin Silvia und ihr Mann, der schwedische König Carl XVI. Gustaf, kommen im Oktober auf Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck zu einem Staatsbesuch nach Deutschland. Vom 5. bis 8. Oktober ist das Königspaar in Berlin, Hamburg, Wittenberg und Leipzig unterwegs.

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erstellt am 19.Sep.2016 | 13:27 Uhr

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