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11. Dezember 2016 | 03:12 Uhr

1000. Tatort : Der «Tatort»-Erstling «Taxi nach Leipzig»

vom

Walter Richter war der erste «Tatort»-Kommissar, der 12 Jahre lang in Hamburg ermittelte. Sein erster Fall aber führt ihn nach Leipzig.

Der erste «Tatort» mit dem Titel «Taxi nach Leipzig» erreichte traumhafte 61 Prozent Einschaltquote. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt - dem 29. November 1970 - auch nur drei Programme.

Held ist der Hamburger Hauptkommissar Paul Trimmel (Walter Richter). Sein Markenzeichen: Bierbauch, Zigarre und untrügliche Spürnase. Der Haudegen aus dem Norden ermittelt auf eigene Faust in der DDR.

Der Fall: Bei einer Autobahnraststätte in der Nähe von Leipzig ist ein fünfjähriger Junge tot gefunden worden. Per Fernschreiben bittet der Generalstaatsanwalt der DDR die West-Kollegen um Hilfe, denn das Kind trug Schuhe aus der Bundesrepublik. Trimmel winkt erst ab und wird dann doch neugierig - immer mehr Spuren führen in den Westen.

Da sich der Hauptkommissar ohne größeren Papierkram eigentlich nur auf der Strecke nach West-Berlin bewegen darf, täuscht er kurzerhand eine Autobahnpanne vor und fährt im Taxi nach Leipzig. Dort stößt er auf ein makaberes Komplott. Trimmel sagt Verdächtigen gern mal Sachen wie «Sie Kotzbrocken!» ins Gesicht und geht Schlägereien nicht aus dem Weg. Gefühlt wird in jeder zweiten Szene geraucht und in jeder dritten Szene Cognac gekippt. Ja ja, so waren sie, die 70er.

Taxi nach Leipzig

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erstellt am 12.Nov.2016 | 06:40 Uhr

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