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Kultur

08. Dezember 2016 | 12:54 Uhr

Zum Zweck der Recherche : Christine Eichel hat Schießen gelernt

vom

Sie sei zur Pazifistin erzogen worden und nie ein Fan von Waffen gewesen. Dennoch weiß die Autorin inzwischen aus eigener Erfahrung, wie es ist, abzufeuern.

Die Schriftstellerin Christine Eichel (57) hat für ihren neuen Roman Schießen gelernt. «Ich wusste, ich kann so etwas nicht schreiben, wenn ich nicht selber weiß, wie Waffen funktionieren, wie es sich anfühlt zu schießen, wie man eine Waffe lädt, wie man sie reinigt», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

«Ich bin dann in einen Schützenverein eingetreten und seit anderthalb Jahren schieße ich mit verschiedenen Waffen.» In «Der Rache süßer Atem» nimmt die Protagonistin Maria blutige Rache an ihren Ex-Lovern, die sie hingehalten, betrogen und hintergangen haben.

Sie sei pazifistisch erzogen worden und nie ein Waffenfan gewesen, sagte Eichel, aber könne die Faszination verstehen, weil eine Waffe Macht bedeute. «Die Idee zu dem Buch kam mir, als einer meiner Ex-Freunde - ein Waffennarr - mir eine geladene Sig Sauer in die Hand legte», so die 57-Jährige. «Gott sei Dank bleibt es bei den meisten Menschen bei einer Rache-Fantasie», resümiert sie.

Eichel lebt als Autorin, Moderatorin und Publizistin in Berlin, hat zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht.

Internetseite des Verlags zu dem Roman

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erstellt am 27.Okt.2016 | 11:12 Uhr

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