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Drei Fragen : Mit tollem Sportteil

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Michael Seidel erzählt, welche Zeitung in seiner Jugend Pflichtlektüre war

Das medienhaus:nord führt seit vielen Jahren das Schulprojekt „Zisch – Zeitung in der Schule“ zweimal jährlich durch. Grund genug für Chefredakteur Michael Seidel einmal zurückzublicken. Im Interview berichtet er, warum es ihn zur Zeitung verschlagen hat.

Wann haben Sie zum ersten Mal bewusst Zeitung gelesen? Wenn ich mich recht erinnere, in frühester Kindheit. „ABC-Zeitung“ und „Frösi“ waren Standard-Lektüre.

Was war in Ihrer Jugend Ihre Lieblingszeitung? Später war die „Junge Welt“ Pflichtlektüre, weil sie zu DDR-Zeiten vergleichsweise „locker“ schrieb und einen tollen Sport-Teil hatte. Außerdem mochte ich – nicht ganz jugendtypisch – die „Wochenpost“ wie verrückt, vor allem wegen der tollen Gerichtsreportagen. Und während des Abiturs lernte ich die „Horizonte“ schätzen, eine Wochenzeitung für Außenpolitik.

Warum haben Sie sich ausgerechnet dazu entschieden, bei einer Zeitung zu arbeiten? Weil ich zunächst Fernsehen gelernt hatte, was unglaublich spannend, aber auch außerordentlich aufwändig war (wir drehten noch auf Film mit einem Vier- bis Fünf-Mann-Team), dafür aber naturgemäß eher oberflächlich blieb. Später arbeitete ich hauptsächlich fürs Radio: Eine wahnsinnig spannende Zeit. Dann bot mir eine Zeitung einen Korrespondenten-Job in der Landeshauptstadt an – ein Traum! Den ganzen Tag intensiv mit Landespolitik beschäftigen, jeden Tag auf die Titelseite zu können, aber auch Hintergrundberichte, große Interviews und Kommentare schreiben können, Menschen treffen und zu Ereignissen reisen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt – diese ganze Bandbreite gibt es wohl nur bei der Zeitung.




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erstellt am 14.Mär.2017 | 08:00 Uhr

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