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05. Dezember 2016 | 17:38 Uhr

Telefonie : Verbindung in der Luft

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ohne Funkmasten könnten wir nicht mit dem Handy telefonieren / Doch wie funktioniert die Technik eigentlich?

Die grauen Türme auf den Dächern fallen uns kaum noch auf. Doch mit Funkmasten sind wir jeden Tag in Kontakt – wenn wir unser Handy benutzen. Ruft man mit dem Festnetz-Telefon an, funktioniert das über ein Kabel. Beim Handy ist das nicht so. „Beim Mobilfunk kann man ja nicht so ein langes Kabel mitschleppen“, sagt Experte Hauke Brüggemeyer. Deshalb gibt es eine Verbindung in der Luft. Dafür sind die Mobilfunkmasten da. Sie übertragen die Gespräche von Handy zu Handy.

Doch wie funktionieren diese Funkmasten? „Sie werden mit Strom betrieben und dieser wird durch Sender in elektromagnetische Wellen umgewandelt“, erklärt Hauke Brüggemeyer. Diese Wellen kann man jedoch nicht sehen. Du kannst sie dir wie ein Springseil vorstellen, das du in Schwingung bringst. Je nachdem, wie stark du es bewegst, desto mehr Schwingungen gibt es. Bei Mobilfunkmasten und Handys sind diese Schwingungen sehr schnell.

An den Mobilfunkmasten sind Antennen angebracht. Das sind die grauen Kästen, die man an den Masten sieht. Diese senden die Wellen dann zu den Handys. Im Handy ist auch eine Antenne. Damit empfängt es die Wellen des Mastes. Aber es sendet auch selbst Wellen aus. Das, was wir sagen, wird vom Handy in Funkwellen umgewandelt und zum Funkmast gesendet.

Wenn du einen Freund oder eine Freundin anrufst, funktioniert das meist so: Dein Handy sendet Wellen an einen Mobilfunkmast in deiner Nähe. Man nennt den auch Basisstation. Der Mast leitet die Daten an einen zentralen Computer weiter – die Vermittlungsstelle. Der zentrale Computer kennt die Standorte aller eingeschalteten Handys. Er sendet nun die Daten an einen Funkmast in der Nähe deines Gesprächspartners, also wieder an eine Basisstation.

Dieser Funkmast sendet Wellen an das Handy, das angerufen wird. So könnt ihr euch unterhalten! Doch warum hören wir nur eine Person und nicht mehrere? Denn es telefonieren ja viele Leute zur selben Zeit über den selben Funkmast. „Bei Funkmasten mit neuerer Technik funktioniert das mit Codes“, erklärt Hauke Brüggemeyer.

Die Handys können so herausfiltern, welches Gespräch für sie gedacht ist. Und wir sprechen zum Glück nur mit einer Person!

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erstellt am 14.Nov.2016 | 14:00 Uhr

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