zur Navigation springen

Kinderseite

27. September 2016 | 15:50 Uhr

Sicherheit : Schulweg: Handys lenken ab

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wie findet man heraus, welcher Schulweg sicher ist? Wir haben mit einem Experten gesprochen.

Auf dem Weg zur Schule sicher über den Zebrastreifen laufen oder schnell über die Straße rennen? Der Experte Andreas Hölzel hat Antworten auf diese Fragen. Er hat Stefanie Paul erzählt, wie ein sicherer Schulweg aussehen sollte.

Wie findet man heraus, welcher Schulweg sicher ist?

Andreas Hölzel: Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Viele Schulen haben zum Beispiel einen sogenannten Schulwegplan. Das sind spezielle Karten, in denen empfohlene Schulwege eingezeichnet sind. Im Zentrum der Karte ist die jeweilige Schule abgebildet.

Und wo gibt es diese Karten?

Direkt an der Schule. Oft hängen sie dort aus, zum Beispiel am Schwarzen Brett oder man bekommt sie im Sekretariat.

Was kann ich machen, wenn es für meine Schule keinen Plan gibt?

Man kann sich natürlich auch selbst Gedanken machen – und zusammen mit seinen Eltern den besten und sichersten Schulweg auskundschaften.

Worauf muss ich dabei achten?

Besonders wichtig ist, dass es sichere Übergänge über die Straße gibt, also Zebrastreifen oder Ampeln. Man sollte immer den sichersten Weg wählen. Und nicht den Kürzesten, indem man einfach über die Straße rennt. Aufgrund der Größe werden Kinder einfach schlechter gesehen. Wenn ein Kind zwischen den parkenden Autos steht, können das die Autofahrer nicht sehen – oder zumindest erst sehr spät. Und noch etwas anderes ist wichtig.

Was wäre das?

Das Handy sollte auf dem Schulweg im Schulranzen bleiben. Generell hat im Straßenverkehr das Handy nichts zu suchen. Auch bei Erwachsenen nicht, die im Auto unterwegs sind oder auf dem Fahrrad. Ein Handy lenkt einfach viel zu sehr ab.

Und worauf muss ich beim Zebrastreifen aufpassen?

Niemals einfach so über den Zebrastreifen laufen, sondern auf jeden Fall warten. Wichtig ist der Blickkontakt mit dem Autofahrer. Man sollte immer schauen, ob der Autofahrer auch wirklich bremst und anhält. Denn viele Fahrer machen das am Zebrastreifen nicht und fahren einfach weiter.

Kann ich mich auf den Schulweg vorbereiten?

Wer in die erste Klasse kommt, sollte in den ersten Wochen von seinen Eltern begleitet werden. Den Schulweg sollte man bereits trainieren, bevor die Schule losgeht.

Aktionstag

Zu Fuß zur Schule

Viele Kinder werden morgens mit dem Auto zur Schule gefahren. Doch die Experten sagen, das sei gar nicht so gut. Gerade findet deshalb eine besondere Aktion statt: die „Zu Fuß zur Schule“-Tage. Auf der ganzen Welt ist jedes Jahr am 22. September der „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“-Tag. An diesem Tag sollen aber nicht nur die Kinder zu Fuß gehen, sondern auch die Lehrer.

Viele Experten finden: Es macht mehr Spaß, wenn man zur Schule tapst. Man kann mit Freunden plaudern und entdeckt seine Umgebung. Manche Schüler fühlen sich dadurch erwachsener. Schließlich brauchen sie nicht die Hilfe der Eltern, um zur Schule zu kommen. Außerdem bewegt man sich mehr.

Diese Aktion unterstützen auch Prominente, zum Beispiel der Rennfahrer Nico Rosberg. Er sagte: „Ich hoffe, dass viele Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer bei den Aktionstagen mitmachen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen