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07. Dezember 2016 | 21:16 Uhr

Interview : Ein Jahr Deutschland

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Neues Land, neue Sprache, neue Freunde: Für Amir und Ahmad hat sich im vergangenen Jahr viel geändert.

Amir und Ahmad sind Freunde. Der eine kommt aus Afghanistan, der andere aus Syrien. Amir ist zwölf Jahre alt, Ahmad ein Jahr jünger. Beide leben in einer Unterkunft für Flüchtlinge in Hamburg. Seit einem Jahr sind sie mit ihren Familien in Deutschland. Sven und Leven aus Hamburg haben sie getroffen und gefragt, wie ihnen das Leben in Deutschland gefällt.

Was ist anders in Deutschland als in eurer Heimat?

Amir: Hier gibt es keinen Krieg und keine Gewalt.

Was gefällt euch besonders gut hier?

Amir: Die Schule und dass es keinen Krieg gibt.

Wie habt ihr so gut und so schnell Deutsch gelernt?

Amir: Wir haben viel geübt, und wir gehen in den Schulkinderclub für die Hausaufgaben.

Was fällt euch an der deutschen Sprache auf?

Ahmad: Sie ist schwer.

Und was fällt euch schwer?

Amir: Die ganzen Artikel und die Fälle wie Akkusativ.

Das geht uns auch so. In was für eine Schule geht ihr?

Ahmad: Wir sind im Gymnasium in derselben Klasse.

Welche sind eure Lieblingsfächer?

Amir: Deutsch, Englisch und Mathe.

Ahmad: Und ich mag Sport, Mathe und Deutsch.

Was gefällt euch besonders an der Schule?

Amir: Die Lehrer.

Wie unterscheiden sich die Lehrer hier von denen in eurer Heimat?

Ahmad: Sie sind hier netter. Wenn man bei uns keine Hausaufgaben machte, ...

Amir: ...dann zogen sie an den Ohren. Oder sie hauten mit dem Lineal auf die Hände.

Was macht ihr, wenn ihr aus der Schule kommt?

Amir: Wir spielen manchmal Fußball, machen Hausaufgaben, sind im Schulkinderclub oder spielen mit dem Handy.

Gibt es Dinge, die ihr besonders gern macht?

Amir: Vor allem Fußballspielen und Parcours. Dabei springt man über Hürden und Mauern.

Was wünscht ihr euch für eure Zukunft?

Ahmad: Ich wünsche mir, Fußballspieler zu werden.

Amir: Ich auch.

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