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Technik : Antenne, Kabel oder Satellit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Aufgepasst! Am 29. März wird eine bestimmte Technik umgestellt, mit der die Bilder zum Fernseher kommen.

Es ist einfach: Du stellst den Fernseher an. Es erscheint ein Bild. Du wählst zwischen verschiedenen Programmen und guckst deine Lieblingssendung. Aber wie kommt das Fernsehen eigentlich zu dir nach Hause? Dafür gibt es verschiedene Wege.

In vielen Städten stehen hohe Fernsehtürme, die Signale in die Luft aussenden. Wenn Menschen vor rund 50 Jahren richtig gut fernsehen wollten, mussten sie eine große Antenne auf dem Hausdach haben. Mit der Antenne haben sie die Signale empfangen. Damals gab es nur zwei oder drei Programme.

Manche Menschen schauen noch heute über eine solche Antenne fern. Inzwischen reicht dafür aber meist eine kleine Antenne im Zimmer, die ungefähr so groß wie ein Bleistift ist.

Später, in den 1980er Jahren, kam dann eine neue Technik dazu: das Kabelfernsehen. In vielen Straßen wurden extra für das Fernsehen Kabel verlegt, die die Signale direkt an den Fernseher übertragen sollten. Häuser, die an ein solches Kabel angeschlossen waren, konnten damals deutlich mehr Programme empfangen als die mit Antenne.

Etwas später begannen einige Menschen, auf eine andere Weise fernzusehen. Sie empfingen ihr Programm über eine Satellitenschüssel. Diese Schüsseln brachten sie an ihren Häusern oder auf dem Dach an. Damit können sie Programme empfangen, deren Signal ein Satellit aus dem Weltall schickt. Das sind noch mehr Programme als beim Kabelfernsehen. Inzwischen nutzen außerdem einige Menschen das Internet, um darüber fernzusehen.

Vielleicht hast du schon davon gehört, dass sich am 29. März etwas für das Fernsehen in Deutschland ändert: die Art, wie die Signale zu den Antennen übertragen werden. Diese neue Technik nennt man DVB-T2 HD.

Es soll damit ein schärferes Bild auf den Fernsehern zu sehen sein, sagt Veit Olischläger. Er kennt sich gut mit dieser neuen Technik aus.

Diese Umstellung betrifft aber nur Menschen in bestimmten Regionen, die ihr Fernsehprogramm mit einer Antenne empfangen. Allerdings sind nicht alle Fernseher in der Lage, mit diesem neuen Signal umzugehen.

Deshalb kaufen sich viele Menschen nun eine kleine Box. Diese hilft, das Signal in ein Fernsehbild zu verwandeln. Sonst würde der Fernseher ab dem 29. März kein Bild mehr zeigen. Das wollen viele Leute natürlich nicht. Ein paar Programme werden mit DVB-T2 HD übrigens kostenlos zu sehen sein, für andere muss man bezahlen.

Autorin: Maria Berentzen

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