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Deutschland & Welt

03. Dezember 2016 | 16:39 Uhr

Hells-Angels-Beisetzung : Beerdigung ermordeter Rocker-Boss

vom

Der Gießener Rocker-Boss Aygün Mucuk starb im Kugelhagel. Zu seiner Beisetzung werden zahlreiche Trauergäste aus dem In- und Ausland erwartet. Die Polizei wird mit einem Großaufgebot vor Ort sein.

Mehrere hundert Menschen aus dem In- und Ausland werden an diesem Mittwoch (14.00 Uhr) zur Beerdigung des getöteten Präsidenten der Hells Angels Gießen erwartet. Aygün Mucuk soll auf dem muslimischen Grabfeld eines Friedhofs in Gießen bestattet werden. Die Polizei will mit mehreren hundert Einsatzkräften vor Ort sein, rechnet aber mit einem friedlichen Verlauf. Da voraussichtlich viele Hells Angels in Gruppen mit Autos und Motorrädern kommen, wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet.

Der 45-jährige Hells-Angels-Boss war am vergangenen Freitag auf dem Gelände des Clubheims der Rocker in Wettenberg bei Gießen von mindestens 16 Kugeln getroffen worden. Die Polizei sucht weiter nach dem oder den Tätern. Ermittelt wird nach Darstellung der Staatsanwaltschaft sowohl innerhalb als auch außerhalb der Rocker-Szene.

Vor allem wegen Rauschgiftdelikten und kriminellen Aktivitäten im Türsteher- und Rotlichtmilieu stehen die Hells Angels immer wieder im Focus der Ermittler. Sie gelten als Teil der Organisierten Kriminalität. Mehrere Ortsgruppen der «Höllenengel» wurden verboten, etwa Ende September 2011 die beiden «Charter» «Westend» und «Frankfurt» in der Metropole am Main.

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